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Archiv - Steuertipps 2014

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2014 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuerberaterverband gibt weitere Hinweise zur Neuregelung des Verfahrens

Datum: 26.05.2014 | Rubrik: Abgeltungsteuer
Nach Angaben des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. (DStV) wirft die Umsetzung des gesetzlich neu geregelten Kirchensteuerabzugsverfahrens aktuell viele Fragen auf. In einem Schreiben an das Bundesfinanzministerium hat der Verband noch einmal die seiner Ansicht nach dringendsten Punkten aufgezeigt.

Dazu zählt unter anderem die Abfragepflicht: Jeder Kapitalertragsteuerverpflichtete müsse für Kapitalerträge, die er aufgrund einer Rechtspflicht an seine Vertragspartner kapitalertragsteuerpflichtig weiterleitet, Kirchensteuer abführen, wenn seine Vertragspartner als natürliche Personen Mitglied einer kirchensteuererhebenden Religionsgemeinschaft seien, so der DStV. Neben Banken und Versicherungen seien auch alle ausschüttenden Kapitalgesellschaften, unter deren Anteilseignern mindestens eine natürliche Person ist, zur Abfrage der Kirchensteuermerkmale dieser natürlichen Personen sowie zum Einbehalt und zur Weiterleitung der Kirchensteuer verpflichtet.

Ein Verzicht auf die gesetzlich vorgeschriebene Abfrage beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) sei grundsätzlich nicht möglich. Ausgenommen hiervon seien lediglich die Fälle, in denen für das Folgejahr sicher ausgeschlossen werden könne, dass dem Anteilseigner Kapitalerträge zufließen.

Sobald jedoch die Möglichkeit bestehe, dass dem Anteilseigner im Folgejahr Kapitalerträge zufließen können, müsse – gemäß Information des Bundesfinanzministeriums – im Vorfeld die KiStAM-Abfrage beim BZSt erfolgen. Hieran änderte auch ein seitens des Gesellschafters gegenüber dem BZSt beantragter Sperrvermerk nichts. Der Sperrvermerk bewirke lediglich, dass die kirchensteuerabzugsverpflichtete Gesellschaft im Rahmen ihrer Abfrage beim BZSt keine Information zur Religionszugehörigkeit der angefragten Person erhält.

Wie der DStV weiter mitteilt, sieht das BMF derzeit keine Ausnahmeregelungen für kleine Gesellschaften vor. Die Pflicht zur jährlichen Abfrage des Merkmals betreffe damit auch den Alleingesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft unabhängig davon, ob dieser einen Sperrvermerk gesetzt hat oder nicht.

Auch nimmt der DStV zur Umstellung der Regel- auf die Anlassabfrage Stellung. Im Zusammenhang mit der derzeit gesetzlich festgeschriebenen jährlichen Regelabfrage sei auf die enormen bürokratischen Belastungen für die Unternehmen hinzuweisen. Diese ließen sich gerade im Bereich der ausschüttenden Gesellschaften unter anderem durch eine Umstellung des Verfahrens auf Anlassabfragen, das heißt auf Abfragen die nur zum Zeitpunkt eines Zuflusses von Kapitalerträgen vorgenommen werden müssen, vermeiden. Der DStV habe daher diese Möglichkeit der Verfahrensmodifikation auch in aktuellen Gesprächen mit Mitgliedern des Bundestages im Hinblick auf ein hierfür erforderliches Gesetzesvorhaben dargelegt und werde seine Anstrengungen in diese Richtung weiter forcieren.

Kapitalertragsteuer-Anmeldung: Die Zuordnung der Kirchensteuer sei ab 2015 ausschließlich mittels des für den Kirchensteuerpflichtigen zutreffenden KiStAM möglich. Dieses Faktum werde sich auch auf die Ausgestaltung des Formulars zur Kapitalertragsteuer-Anmeldung 2015 auswirken. Das Formular mit den konkreten Änderungen insbesondere hinsichtlich der Angaben zur Kirchensteuer liege dem DStV aktuell im Entwurf zur Stellungnahme vor und werde entsprechend geprüft.

Deutscher Steuerberaterverband, PM vom 21.05.2014
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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