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Archiv - Steuertipps 2014

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2014 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Abbau der kalten Progression - jetzt

Datum: 10.03.2014 | Rubrik: Einkommensteuer
Der Bund der Steuerzahler fordert aktuell in einer gesonderten Mitteilung vom 28.02.2014, dass der Abbau der kalten Progression wieder auf die Tagesordnung der neuen schwarz-roten Bundesregierung kommt. Der Bundesfinanzminister muss erneut die Initiative ergreifen, damit der Einkommensteuertarif reformiert wird. Denn wenn die Löhne steigen, werden die Steuerzahler durch den überproportionalen Zugriff des Fiskus massiv zur Kasse gebeten. Diese Ungerechtigkeit haben nun auch Vertreter der Gewerkschaften erkannt und fordern ebenfalls den Abbau der kalten Progression. Diese Forderungen betont der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel.

Aus Sicht des Verbandes ist - abgesehen von erhöhten Grundfreibeträgen - der Einkommensteuertarif zuletzt 2010 grundlegend reformiert worden. Von 2010 bis 2017 müssen die Löhne allein zum Inflationsausgleich um rund 13 Prozent steigen. Ohne Tarifkorrekturen führt dies – obwohl nur die Geldentwertung ausgeglichen wird -, zu höheren Durchschnittssteuersätzen für die Einkommensteuerzahler und damit zu überproportional steigenden Steuerlasten.

Nach Berechnungen des Deutschen Steuerzahlerinstituts werden die Steuerzahler allein in den Jahren 2014 bis 2017 mit insgesamt 55,8 Milliarden Euro durch den ungerechten Effekt der so genannten kalten Progression geschröpft - so die Wertung vom Bund der Steuerzahler.

Hintergrund:

Der inländische Einkommensteuertarif ist so aufgebaut, dass der Steuersatz mit dem anziehenden Einkommen steigt. Damit führen Lohnerhöhungen auch per Saldo zu einer höheren Steuerbelastung der Arbeitnehmer - und der übrigen Steuerzahler mit anderen Einkunftsarten wie Rente, Firmengewinn oder Mieteinnahmen.

Die anziehende Steuerbelastung gilt selbst dann, wenn mit der Lohnerhöhung nur die nackte Inflationsrate ausgeglichen werden soll, dem Angestellten also - bereinigt um die Preissteigerung - nicht mehr in der Tasche verbleibt.

Fazit des Verbandes:

Ohne eine regelmäßige Korrektur des Steuertarifs rutschen die Steuerzahler so in immer höhere Steuersätze hinein. Der Bund der Steuerzahler fordert aus diesem Grund eine nötige Anpassung an die Lebensverhältnisse. Präsident Holznagel hat hierzu einen Vorschlag: „Es muss einen „Tarif auf Rädern“ geben.“
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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