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Archiv - Steuertipps 2014

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2014 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

bis Ende März stellen!

Datum: 27.02.2014 | Rubrik: Grundsteuererlass
Blieben die Mieteinnahmen 2013 unter den Erwartungen, gibt es Grundsteuer zurück. Der formlose Antrag für das abgelaufene Jahr muss grundsätzlich spätestens bis Ende März im Folgejahr gestellt werden. Diesmal ist es der 31.3.2014. Adressat ist die zuständigen Gemeinde oder in Berlin, Bremen und Hamburg das Finanzamt. In besonderen Ausnahmefällen - z.B. das Gebäude ist durch Zerstörung oder Verfall dauerhaft nicht mehr nutzbar, muss die Anzeige jedoch gegenüber dem Finanzamt erfolgen, in dessen Zuständigkeit das Grundstück liegt. Dann mindert sich nämlich der Einheitswert - die Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer.

Um den Termin Ende März einzuhalten, reicht erst einmal die Vorlage des Antragsschreibens. Begründungen und Nachweise für ausbleibende Mieterträge dürfen erst anschließend folgen.

Generell gilt:

Haben Hausbesitzer leer stehende Wohnungen, geringe oder gar ausbleibende Mieten zu beklagen, lässt sich die Grundsteuer im Nachhinein deutlich reduzieren. Bei verminderten Grundstückserträgen gibt es nämlich vielfach unbekannt einen Anspruch auf Erlass. Der bringt durch eine geänderte Rechtsprechung deutlich öfters eine Erstattung, weil nunmehr als Anlass für einen Steuerrabatt auch strukturell bedingte Ertragsminderungen wie allgemeiner Mietverfall, Überangebot oder schleichender Bevölkerungsrückgang in der Region gelten. Der Grundsteuererlass ist nicht von Ermessen oder Nachsicht der Beamten abhängig, sondern gesetzlich fixiert.

Geld zurück gibt es allerdings nur, wenn Vermieter kein Eigenverschulden an der geminderten Einnahmesituation haben. Das wäre z.B. der Fall, wenn der Eigentümer für seine Wohnungen überhöhte Preise verlangt, die keiner zahlen will. Bemüht er sich hingegen während der Leerstandszeiten intensiv um neue Mieter und kann dies durch Inserate oder das Einschalten von Maklern belegen, liegen ausbleibende Erträge und damit Gründe für den rückwirkenden Steuererlass vor. Dabei muss er keine Mieten unter Marktniveau anbieten.

Allein entscheiden ist, dass die Einnahmeminderung mehr als 50 % beträgt, bemessen an der tatsächlich vereinbarten oder an der üblichen Miete. Keine Rolle spielt hingegen, wenn sich der Hausbesitzer beim Neu- oder Umbau verkalkuliert hat und daher jetzt erfolglos nach zahlenden Nutzern Ausschau hält oder Mieter erst mit Verzögerung oder deutlichen Preisnachlässen findet. Führen besondere Ereignisse wie etwa Hochwasser, Blitz oder Brand zu Mietausfällen, wird dies ebenfalls akzeptiert. Für den gesetzlichen Anspruch auf Erlass kommt es nicht auf persönliche oder wirtschaftliche Verhältnisse des Grundstücksbesitzers an. Alleine maßgebend ist die Tatsache, dass es im Jahr zu verminderten Immobilienerträgen gekommen ist. Ein Anspruch auf Erstattung besteht, wenn die Ertragsminderung mehr als 50 % beträgt. Der Erlass wird in zwei Billigkeitsstufen gewährt.
  1. Bei einer Ertragsminderung von mehr als 50 % ist die Grundsteuer in Höhe von einem Viertel zu erlassen.

  2. Fällt die Miete komplett aus, gibt es die Hälfte zurück.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Sa., 25. November 2017

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