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Archiv - Steuertipps 2014

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2014 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Das sollten Bauarbeiter beachten

Datum: 18.02.2014 | Rubrik: Reisekosten
Baustellen sind zwar ortsfeste, aber keine betrieblichen Einrichtungen des Arbeitgebers oder der Kunden. Sie führen deshalb nicht automatisch zu einer ersten Tätigkeitsstätte des Arbeitnehmers. Der Arbeitgeber kann den Arbeitnehmer vielmehr arbeitsrechtlich seinem Betriebssitz zuordnen. Dann ist der Betriebssitz die erste Tätigkeitsstätte des Arbeitnehmers. Einzige Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer dort zumindest gelegentlich Hilfs- und Nebentätigkeiten wahrnimmt. Als solche gelten z.B. die Einreichung von Stundenzetteln, Krank- und Urlaubsmeldungen, Reiseabrechnungen, Baufortschrittsberichten. So sieht es die Verwaltung in ihrem Schreiben vom 30.09.2014, veröffentlicht im Bundessteuerblatt Teil I Seite 1279).

In einer aktuellen Meldung informiert der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine e.V., was Bauarbeiter im Hinblick auf das neue Reisekostenrecht 2014 in Hinsicht auf die Baustellen besonders beachten sollen. Denn als Folge dieser arbeitgeberseitigen Zuordnung zum Betriebssitz sind die Arbeiten auf den Baustellen weiterhin uneingeschränkt als Auswärtstätigkeiten zu werten, sofern die Baustelle vom Arbeitgeber nicht dauerhaft zum so genannten Sammelpunkt bestimmt wurde.

Folge:

Der Arbeitnehmer kann die täglichen Fahrten mit dem eigenen Pkw von der Wohnung zur Baustelle und zurück mit 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer und Verpflegungspauschalen von 12 Euro täglich bei einer Abwesenheit von mehr als acht Stunden als Werbungskosten in seiner Steuererklärung 2014 absetzen. Alternativ kann der Arbeitgeber diese Ausgaben auch bereits im laufenden Jahr steuerfrei erstatten. Diese Beträge gibt es dann anstelle de Entfernungspauschale (30 Cent je Doppelkilometer one Verpflegungsgeld).

Neu ist, dass der Arbeitgeber den Verpflegungszuschuss, den er dem Arbeitnehmer ab dem vierten Monat seiner Tätigkeit auf derselben Baustelle zahlt, pauschal mit 25% sozialabgabenfrei versteuern kann, sofern der Preis einer Mahlzeit 60 Euro nicht übersteigt. Denkbar ist allerdings auch, dass der Arbeitgeber diese von ihm übernommene Pauschalsteuer auf den Arbeitnehmer abwälzt.

Der Verband rät betroffenen Arbeitnehmern, dass die umgehend ihre arbeitsrechtliche Zuordnung zum Betrieb des Arbeitgebers vereinbaren sollten. Der Arbeitgeber kann dann weiterhin die Fahrtkosten und Verpflegungspauschalen nach Reisekostengrundsätzen steuer- und sozialabgabenfrei erstatten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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