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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mehrheit für höhere Steuern und mehr Sozialausgaben

Datum: 27.05.2013 | Rubrik: Umfrageergebnis
Eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes auf Basis einer repräsentativen Erhebung von TNS Infratest Politikforschung, die der Verband am 16.5.2013 in Berlin vorstellte, belegt eine überwältigende Zustimmung für einen Richtungswechsel in der Steuer- und Ausgabenpolitik. Der Verband forderte alle Parteien auf, diesem klaren Mehrheitsvotum in der Bevölkerung im anstehenden Wahlkampf und darüber hinaus Rechnung zu tragen.

Nach der vorgelegten Studie sprachen sich mehr als die Hälfte der Befragten für mehr Investitionen in den Sozialbereich und sogar über drei Viertel für mehr Investitionen in Bildung aus. Es ist hocherfreulich, dass diese Ansicht mehrheitlich in allen Bevölkerungsschichten und über alle Parteigrenzen hinweg geteilt wird, erläuterte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Ein ebenso klares Bild zeigt die Studie zur Steuerpolitik. 77 Prozent sprachen sich für eine höhere Besteuerung großer Vermögen und hoher Einkommen aus. Auch bei den Unions-Anhängern betrage die Zustimmungsrate 66 Prozent, wie der Verband feststellt.

Andererseits spiegelt das Ergebnis eine tiefe Verunsicherung in der Bevölkerung wider, die den sozialen Frieden in Deutschland durch die Kluft zwischen Arm und Reich zu 73 Prozent gefährdet sieht. Auch hier bilde die CDU mit 64 Prozent keine Ausnahme.

Angesichts der Tatsache, dass unter den Anhängern aller Parteien – von CDU bis Linkspartei – über 70 Prozent die gegebene Vermögensverteilung als ungerecht empfinden, kann sich keiner in der Politik im eigenen Interesse in diesem Wahljahr dem Thema Umverteilen verschließen, so das Resümee des Hauptgeschäftsführers vom Paritätischen Gesamtverband.

Zum Hintergrund:

Vor einem Jahr hat sich das Bündnis „Umfairteilen – Reichtum besteuern!“ gegründet. Erstmalig haben sich in diesem Bündnis so unterschiedliche Akteure wie Gewerkschaften, Globalisierungskritiker und Wohlfahrtsverbände wie der Paritätische Gesamtverband zusammengeschlossen, um gemeinsam für eine neue, eine sozial gerechtere Steuerpolitik zu werben. Gemeinsam fordern die Akteure dieses parteipolitisch unabhängigen Bündnisses die stärkere Besteuerung großer Vermögen sowie den konsequenten Kampf gegen Steuerbetrug und Steueroasen zur Finanzierung notwendiger sozialer und öffentlicher Leistungen und Reformen.

Um zu einer nachhaltigen Finanzierung des Sozialstaates zu gelangen, sind aus ihrer Sicht drei Voraussetzungen zu schaffen:
  1. Erstens muss die Frage der Verteilungs- und Steuergerechtigkeit und der nachhaltigen Finanzierung unseres Gemeinwesens zum Wahlkampfthema werden. Alle Parteien müssen für diese Fragen zumindest sensibilisiert werden. Wie es sich aktuell abzeichnet, wird dies passieren.

  2. Zweitens muss die Bevölkerung über den erheblichen Reichtum in Deutschland, die Vermögensverteilung und die finanzpolitischen Spielräume, die diese eröffnen, aufgeklärt sein. An diesem Punkt ist, wie auch eine Studie zeigt, noch einige Arbeit zu leisten.

  3. Schließlich muss in der Bevölkerung die Scheu genommen werden, bestehende Ungleichheiten und vor allem aber Reichtum zu thematisieren und Solidarität zugunsten unser aller Gemeinwesen einzufordern.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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