Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Pannen im neuen elektronischen Abzugs-Verfahren...

Datum: 06.05.2013 | Rubrik: Lohnsteuer
Mit der Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte können Arbeitgeber bereits seit dem 1. Januar 2013 die gültigen Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) abrufen. Nun weist das BMF per Erlass (Az. IV C 5 - S 2363/13/10003) auf Betriebsstörungen hin und wie sich das Lohnbüro zu verhalten hat.

Meldet der Arbeitgeber dasselbe Arbeitsverhältnis ein weiteres Mal an, weist das ELStAM-Verfahren derzeit die Anmeldung ab, wenn das übermittelte Datum des Beschäftigungsbeginns vor dem Datum der Abmeldung liegt. Folglich kann der Arbeitgeber für diesen Arbeitnehmer die ELStAM nicht abrufen. Hiervon sind insbesondere betroffen:
  • Wechsel vom Hauptarbeits- in ein weiteres Dienstverhältnis beim selben Arbeitgeber

  • Wechsel vom Neben- ins Hauptarbeitsverhältnis,

  • Änderung des Freibetrags im Nebenarbeitsverhältnis

  • Änderung des Hinzurechnungsbetrags im Hauptarbeitsverhältnis,

  • Korrektur einer Fehler-Anmeldung (Haupt- als Nebenarbeitsverhältnis oder umgekehrt.
Weil der Arbeitgeber in diesen Fällen die ELStAM des Arbeitnehmers derzeit wegen technischer Störungen nicht abrufen kann, darf er Arbeitgeber bis zu zwei Monate nach dem Einsatz der fehlerfreien Programmversion - längstens für bis Ende 2013 - den Lohnsteuerabzug nach den ihm in Papierform vorliegenden Lohnsteuerabzugsmerkmalen des Arbeitnehmers durchführen. Spätestens nach Ablauf der o.g. 2-Monatsfrist oder Silvester 2013 hat der Arbeitgeber den Lohnsteuerabzug im ELStAM-Verfahren durchzuführen. Dabei gibt es Besonderheiten:

Beim Lohnsteuerabzug in Papierform dürfen die Steuerklassen I bis V, Zahl der Kinderfreibeträge, Faktor sowie Freibetrag oder Hinzurechnungsbetrag nur dann berücksichtigt werden, wenn dem Arbeitgeber die Lohnsteuerkarte 2010 oder eine vom Finanzamt ausgestellte Ersatzbescheinigung 2011, 2012, 2013 mit einer der Steuerklassen I bis V bzw. einem Freibetrag oder Hinzurechnungsbetrag vorliegt.
  • Weist der Arbeitnehmer anhand eines aktuellen Ausdrucks des Finanzamtes abweichende Lohnsteuerabzugsmerkmale (Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Freibetrag, Hinzurechnungsbetrag, Kirchensteuerabzugsmerkmal, Faktor) nach, hat das Lohnbüro diese beim Lohnsteuerabzug zu berücksichtigen.

  • Soll ein Freibetrag im Nebenarbeitsverhältnis geändert werden, hat der Arbeitnehmer einen aktuellen Ausdruck des Finanzamtes vorzulegen.

  • Die Korrektur einer zunächst fehlerhaften Anmeldung des Arbeitnehmers darf der Arbeitgeber die Steuerklasse VI mit dem ihm aufgrund eines früheren Abrufs bekannten Kirchensteuerabzugsmerkmal ohne weiteren Nachweis durch den Arbeitnehmer anwenden.

  • Nach Ablauf der 2-Monatsfrist oder Silvester 2013 bestehen für Arbeitgeber weder Rückrechnungs- oder Korrekturpflicht noch eine Anzeigeverpflichtung gegenüber dem Finanzamt.

  • Der Arbeitgeber darf jedoch zu viel erhobene Lohnsteuer erstatten.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 231 | Seite: 79 von 231
« zurück 76 77 78 79 80 81 82 » weiter
Fr., 24. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... laut den Angaben des Lohnsteuerhilfeverbandes NVL von ca. 4 Mio Einsprüchen 70% (!) vom Fiskus anerkannt werden...
 

Social Bookmarks