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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Tipps für die richtige Kostenbeteiligung der Mitarbeiter...

Datum: 19.04.2013 | Rubrik: Firmenwagen
Wer einen Dienstwagen bekommt und diesen auch privat nutzen darf, muss bekanntlich den privaten Nutzungsvorteil lohnversteuern. Vereinbaren Chef und Mitarbeiter, dass sich der Mitarbeiter dann auch an den Kosten für das Dienstfahrzeug beteiligen muss, so können die eigenen Zuzahlungen des Mitarbeiters steuerlich berücksichtigt werden. Aber Vorsicht, mahnt der Bund der Steuerzahler e.V. (BdSt)! Dies gilt nur, wenn die Selbstbeteiligung richtig vereinbart wird. Darauf weist der BdSt hin.

Gesetzlicher Hintergrund ist, dass die Überlassung eines Dienstfahrzeugs, das auch privat genutzt werden darf, zu einem geldwerten Vorteil des Mitarbeiters führt und daher versteuert werden muss. Der Wert dieses Nutzungsvorteils wird grundsätzlich für jeden Kalendermonat mit 1 Prozent des inländischen Bruttolistenneupreises (inklusive Umsatzsteuer) ermittelt. Bei dieser sog. 1 Prozent-Regel kommen pro Monat noch einmal 0,03 Prozent des Listenpreises für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Betrieb hinzu, wenn der Mitarbeiter den Firmenwagen auch für den Arbeitsweg nutzt. Die Anwendung der 1 Prozent-Regel ist zwingend, sofern der Kfz-Nutzer nicht freiwillig ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch führt.

Muss sich der Mitarbeiter an den Kosten für das Dienstfahrzeug beteiligen, mindert das den geldwerten Vorteil für den Pkw, den er vom Chef bekommt oder bekommen soll. Allerding führt die eigene Zuzahlung nicht immer zu einer Kürzung des zu versteuernden Anteils.

Grundsatz:

Muss sich der Mitarbeiter an den Kosten für das Kfz beteiligen, führt die eigene Zuzahlung nur dann zu einer Kürzung des zu versteuernden Anteils, wenn pauschale Nutzungsentgelte vereinbart werden.

Der BdSt erläutert, welcher Deal günstig ist und welche Vereinbarung - zumindest aus reiner Steuersicht - besser nicht getroffen werden sollte:
  • Empfehlenswert ist, im Arbeitsvertrag ein pauschales Nutzungsentgelt für die Nutzung des Dienstwagens zu vereinbaren (z.B. eine Monats- oder Kilometerpauschale), wenn der Arbeitnehmer an den Kosten des Dienstwagens beteiligt werden soll.

  • Muss der Arbeitnehmer einzelne Fahrzeugkosten (z.B. Tanken für Privatfahrten, Leasingrate, Versicherung, Wagenwäsche) übernehmen, erkennt das Finanzamt dies im Rahmen der 1 Prozent-Regelung nicht als Nutzungsentgelt an. Das hat zur Folge, dass der Arbeitnehmer trotzdem den vollen geldwerten Vorteil versteuern muss.

  • Steuerlich anerkannt wird auch die Zuzahlung des Mitarbeiters bei Anschaffung des Dienstwagens. Zahlt der Mitarbeiter zum Beispiel beim Kauf des Dienstwagens aus eigener Tasche etwas drauf, weil er mehr Leistung, eine schönerer Farbe oder eine Sonderausstattung ausgewählt hat, so wird diese individuelle Geldextra berücksichtigt. Solche Zuzahlungen mindern den geldwerten Vorteil, den der Mitarbeiter von der Firma bekommt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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