Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bei Bewirtung gelten besonders strenge Steuerregeln...

Datum: 03.04.2013 | Rubrik: Betriebsausgaben
Mahlzeit beim Vertriebstreffen, Geschäftsessen mit Kunden oder Zusammenkunft der Mitarbeiter, es gibt viele Gründe, warum Selbstständige Speisen und Getränke für Dritte wie Kunden, Lieferanten oder andere Geschäftspartner bezahlen müssen. Der Aufwand lässt sich nicht voll als Betriebsausgabe absetzen und schon gar nicht, wenn gesetzlich Aufzeichnungspflichten missachtet werden.

Aufwendungen für Speisen, Getränke, Genussmittel und Nebenkosten wie Trinkgeld oder Garderobengebühr von Personen aus geschäftlichem Anlass gelten zu 70 Prozent als Betriebsausgaben und der Rest darf den Gewinn nicht mindern, sofern diese ordnungsgemäß nachgewiesen sind. Nachzuweisen sind die Höhe des Aufwands und die betrieblichen Veranlassung. Hierzu sind folgende schriftliche Angaben erforderlich:
  • Ort, Tag, Teilnehmer und die von ihnen vertretene Firma sowie Anlass der Bewirtung wie etwa der Gegenstand der Besprechung

  • Beim Gaststättenverzehr eine maschinell erstellte Rechnung mit Name und Anschrift des Lokals sowie der Tag der Bewirtung

  • Namen der bewirtenden Personen. Das darf entfallen, wenn der Gesamtbetrag der Rechnung maximal 150 Euro beträgt oder diese Angabe aufgrund größerer Personenzahlen nicht zumutbar ist.

  • Die Angaben sind auf der Rechnung oder getrennt erlaubt, sofern beide Belege zusammengefügt werden.

  • Auflistung der in Anspruch genommenen Leistungen, jeweils gesondert nach Art, Umfang, Entgelt und Tag. Die für den Vorsteuerabzug ausreichende Angabe "Speisen und Getränke" sind für den Betriebsausgabenabzug nicht ausreichend.

  • Sofern wie allgemein üblich Trinkgelder gezahlt oder der Rechnungsbetrag aufgerundet werden, reicht generell eine handschriftliche Quittung hierüber von Bedienung oder Gastwirt auf der maschinell erstellten Rechnung.
Hat die Bewirtung in einer Gaststätte stattgefunden, so genügen Angaben zu dem Anlass und den Teilnehmern der Bewirtung und die Rechnung hierüber - vom Gastwirt ausgestellt.

Der Bundesfinanzhof hat nun noch einmal in einem Urteil diese Pflichten betont und zudem klargestellt, dass zum Nachweis der Höhe und der betrieblichen Veranlassung der Aufwendungen im Fall einer Gaststättenbewirtung eine Rechnung beizufügen ist. Diese ausgestellte Rechnung muss dabei den Namen des bewirtenden Selbständigen enthalten. Vom Steuerpflichtigen ausgestellte Eigenbelege oder vorgelegte Kreditkartenabrechnungen sind insoweit nicht ausreichend und es liegen keine ordnungsgemäßen Nachweise vor (Az X R 57/09). Dem Abzug als Betriebsausgaben steht hier entgegen, dass die Angabe des Unternehmers als bewirtende Person auf den ansonsten ordnungsgemäßen Gaststättenrechnungen fehlt und Ergänzungen nach dem Gesetz nicht ausreichen.

Hinweis:

Weder die entsprechende Angabe des Steuerpflichtigen als Bewirtendem auf den von ihm erstellten Eigenbelegen noch dem Finanzamt eingereichten Kreditkartenabrechnungen machen die erforderliche Angabe auf den Gaststättenrechnungen entbehrlich, so die Richter.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 231 | Seite: 57 von 231
« zurück 54 55 56 57 58 59 60 » weiter
Do., 23. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... laut den Angaben des Lohnsteuerhilfeverbandes NVL von ca. 4 Mio Einsprüchen 70% (!) vom Fiskus anerkannt werden...
 

Social Bookmarks