Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Antrag auf Erlass für 2012 vor April 2013 stellen

Datum: 12.03.2013 | Rubrik: Grundsteuer
Gut 13 Milliarden Euro Grundsteuer zahlen Hauseigentümer und Mieter jährlich, doch es gibt die Möglichkeit zur Gegenwehr. Haben Hausbesitzer leer stehende Wohnungen, geringe oder gar ausbleibende Mieten zu beklagen, lässt sich die Grundsteuer im Nachhinein deutlich reduzieren. Bei verminderten Grundstückserträgen gibt es nämlich vielfach unbekannt einen Anspruch auf Erlass. Der bringt einen Steuerrabatt, wenn Mieteinnahmen unter den Erwartungen bleiben. Der Antrag für das abgelaufene Jahr muss grundsätzlich muss bis Ende März im Folgejahr gestellt werden. Diesmal ist es der 1. April 2013, da der 31.3.2013 auf einen Sonntag fällt.

Hintergrund:

Die Grundsteuer stellt keine Belastung für den Grundstückseigentümer dar, soweit diese auf die Mieter umgelegt werden kann. Dieses ist bei zu Wohnzwecken vermieteten Immobilien regelmäßig der Fall, so dass bei Vollvermietung eine vollständige Überwälzung auf die Mieter stattfindet. Ist die Immobilie jedoch ganz oder teilweise nicht vermietet, stellt die Grundsteuer genauso wie in den Fällen einen Kostenfaktor dar, in denen sie nicht in der Nebenkostenumlage für die Mieter ist.

Aus diesem Grund gibt es bereits seit dem Jahr 1973 eine Billigkeitsregelung, wodurch Grundstückseigentümer bei wesentlicher Ertragsminderung nachträglich einen Teil der Abgabe wieder erlassen zu bekommen. Bei verminderten Grundstückserträgen gibt es nämlich einen Anspruch auf Erlass.

Den können Hausbesitzer aber nur nutzen, wenn sie bis Ende März des Folgejahres einen formlosen Antrag auf Grundsteuererlass mit Begründungen und Nachweise für ausbleibende Mieterträge stellen - bei der zuständigen Gemeinde und in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen beim Finanzamt. Der Steuererlass ist nicht von Ermessen oder Nachsicht der Behörde abhängig, sondern gesetzlich in Paragraf 33 Grundsteuergesetz fixiert. Geld zurück gibt es allerdings nur, wenn Vermieter kein Eigenverschulden an der geminderten Einnahmesituation haben. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn der Eigentümer für seine Wohnungen überhöhte Preise verlangt, die keiner zahlen will. Bemüht er sich hingegen während der Leerstandszeiten intensiv um neue Mieter und kann dies durch Inserate oder das Einschalten von Maklern, Inseraten oder Internet-Suchen belegen, liegen ausbleibende Erträge und damit Gründe für den rückwirkenden Steuererlass vor.

Ausreichend sind bereits Ertragseinbußen und dies unabhängig davon, ob die typisch oder ungewöhnlich, strukturell bedingt, vorübergehend oder dauerhaft sind. Allein entscheiden ist, dass die Einnahmeminderung mehr als 50 Prozent beträgt, bemessen an der tatsächlich vereinbarten oder an der üblichen Miete. Für den gesetzlichen Anspruch auf Erlass kommt es nicht auf persönliche oder wirtschaftliche Verhältnisse des Grundstücksbesitzers an. Die Grundsteuer mindert sich um
  • ein Viertel der ausgebliebenen Einnahmen bei ausbleibenden Mieten von mehr als der Hälfte

  • die Hälfte, sofern überhaupt keine Mieten geflossen sind
Hinweis:

Wird die Wohnung unter Marktniveau vermietet und zahlen die Nutzer die Grundsteuer über die Nebenkosten, steht die Erstattung den Mietern zu. Die Berücksichtigung erfolgt dann mit der Jahresendabrechnung über die Umlage. Da die Mieter einen Anspruch auf möglichst geringe Nebenkosten haben, ist der Hausbesitzer sogar zur Antragstellung verpflichtet.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 231 | Seite: 43 von 231
« zurück 40 41 42 43 44 45 46 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... 95 % der Mitglieder die Fachkompetenz der Lohnsteuerhilfeverein-Berater für sehr hoch eingeschätzen!
 

Social Bookmarks