Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Erleichterte Trennung der Verkäufe...

Datum: 07.01.2013 | Rubrik: Umsatzsteuer
Bei Eisdiele, Konditorei oder einem ähnlichen Fast Food Geschäft werden sowohl Restaurationsleistungen als auch Lieferungen außer Haus bewirkt. Somit kommt es dazu, dass die Abgabe von Speisen sowohl dem ermäßigten Umsatzsteuersatz mit sieben Prozent als auch dem Regelsatz mit 19 Prozent unterliegen kann. Große Fast-Food-Ketten setzen hierzu Registrierkassen mit Zählwerken für mehrere Warengruppen oder entsprechend andere Speichermöglichkeiten ein. Hier sind besondere Formalien zu beachten, seitdem der Europäische Gerichtshof jüngst mehrere Grundsatzurteile zu Speisen und Getränken gefällt hatte.

Laut Umsatzsteuergesetz ist der Unternehmer verpflichtet zur Dokumentation, wie sich die Einnahmen auf die steuerpflichtigen Umsätze, getrennt nach den beiden Steuersätzen verteilen. Dies führt bei den Fast-Food-Unternehmern zu keinen Schwierigkeiten, da die bei der Bestellung sofort nachfragen, ob die Speisen sofort verzehrt oder mitgenommen werden sollen. Da diese Information sofort in der Kasse vermerkt wird, gibt es keine Probleme bei der Umsatzsteuer. Ganz anders sieht es da beispielsweise bei der Eisdiele oder Pommes-Bude aus, die ihre unterschiedlich zu besteuernden Umsätze nicht anhand der EDV-Buchhaltung getrennt aufzeichnet.

Hierbei stellt sich die Frage, ob ein erleichtertes Verfahren zur Trennung der Entgelte zugelassen werden kann. Dem Unternehmer, dem wegen der Art und des Umfangs des Geschäfts eine Trennung der Umsätze nach Steuersätzen in den Aufzeichnungen nicht zuzumuten ist, kann das Finanzamt auf Antrag gestatten, dass er die Entgelte nachträglich auf der Grundlage der Wareneingänge oder nach anderen Merkmalen trennt. Dabei darf das Finanzamt nur ein Verfahren zulassen, dessen steuerliches Ergebnis nicht wesentlich von dem Ergebnis einer nach Steuersätzen getrennten Aufzeichnung der Entgelte und sonstigen Bemessungsgrundlagen abweicht.

Da nach dem Wareneinkauf nicht erkennbar ist, bei welchen Waren etwa in einer Bäckerei eine Restaurationsleistung durch den Verzehr von belegten Brötchen erfolgt oder ein außer Hausverkauf vorliegt, kann der Wareneingang nicht als Anhaltspunkt für eine Aufteilung dienen. Um zu einem annähernd zutreffenden Ergebnis zu gelangen, erlaubt die Finanzverwaltung jedoch eine andere Verfahrensweise.

Nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums gibt es vereinfachte Aufzeichnungsmöglichkeiten (Az. IV B 8 - S 7390/09/10001). Dem Unternehmer wird hiernach zur Auflage gemacht, für einen begrenzten Zeitraum von etwa drei Monaten genaue Aufzeichnungen über die Verkäufe außer Haus zu führen und anschließend nach diesem Ergebnis die künftige Aufteilung der Entgelte vorzunehmen, die dem ermäßigten Steuersatz und dem Regelsteuersatz unterliegen. Damit eventuellen Änderungen in der Struktur des Unternehmens Rechnung getragen werden kann, ist diese Ermittlung spätestens alle drei Jahre zu wiederholen.

Nach einer Verfügung der Oberfinanzdirektion Frankfurt reichen bei Saisongeschäften wie Eisdielen sogar schon zwei Monate als Nachweis (Az. S 7390 A - 3 - St 113).
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 231 | Seite: 4 von 231
« zurück 1 2 3 4 5 6 7 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... 95 % der Mitglieder die Fachkompetenz der Lohnsteuerhilfeverein-Berater für sehr hoch eingeschätzen!
 

Social Bookmarks