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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gesetz bring auch neue Belastungen...

Datum: 13.02.2013 | Rubrik: Steuerrecht
Der Bundesrat hat dem Bundestag und der Bundesregierung Anfang Februar ein Bündel von Vorschlägen zur Steuervereinfachung vorgelegt. So ist in dem Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Vereinfachung des Steuerrechts 2013 eine Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages um 130 auf 1.130 Euro enthalten, womit eine Million Arbeitnehmer vom Einzelnachweis ihrer Werbungskosten entlastet werden. Allein der erhöhte Arbeitnehmer-Pauschbetrag führt zu Steuerausfällen mit 630 Millionen Euro. Darüber hinaus sollen sich die steuerlichen Freibeträge für Behinderte erhöhen:
  • Bei einem Grad der Behinderung zwischen 30 und 60 % gibt es einen Zuschlag von 30 %, der Pauschbetrag bei einem Grad der Behinderung von 30 % steigt von 310 auf 400 Euro bei 50 % von 570 auf 740 Euro.

  • Höhere Steigerungsraten zwischen 40 und 50 % sind in den höheren Stufen vorgesehen. So steigt der Pauschbetrag bei einem Grad der Behinderung von 70 % von derzeit 890 auf 1.250 Euro steigen, bei 80 % von 1.060 auf 1.590 Euro.
Geplant ist die Einführung eines Arbeitszimmer-Pauschbetrages in Höhe von 100 Euro monatlich. Damit entfallen Belegsammlungen und Berechnungen der Arbeitszimmer-Kosten. Negativ ist, dass Rechnungen von Handwerkern erst dann steuerlich geltend gemacht werden sollen, wenn sie einen Sockelbetrag von 300 Euro pro Jahr übersteigen.

Zudem soll die Steuerfreiheit von Leistungen des Arbeitgebers für die Betreuung nicht schulpflichtiger Kinder der Arbeitnehmer begrenzt werden und sich an der Höhe der Begrenzung der Kinderbetreuungskosten orientieren -zwei Drittel der Kinderbetreuungskosten und maximal 4.000 Euro pro Kind und Jahr.

Bei bestimmten Sachbezug, für den es derzeit die Freigrenze bis zu 44 Euro im Monat gibt, soll es nach Vorstellungen der Länder nur noch bis zu einem Wert von 20 Euro geben. Das erfolgt aufgrund der sachwidrigen Ausnutzung durch die Ausgabe von Geschenk- und Tankgutscheinen aufgrund der geänderten Rechtsprechung, indem Betriebe steuerpflichtigen Barlohn bis 44 Euro im Monat einfach als Gutschein fürs Benzin ausgeben.

Eine gravierende Veränderung soll bei Heimpflegekosten dafür sorgen, dass von den Gesamtkosten für Heimpflege nicht wie bislang eine pauschale Haushaltsersparnis von 8.004 Euro jährlich abgezogen wird. Da die Heimbetreiber die Kosten für Unterkunft und Verpflegung mittlerweile getrennt ausweisen, können die direkt den steuerlich nicht relevanten Ausgaben zugewiesen werden.

Geplant ist die betrugssichere Gestaltung beim Abzug von Unterhaltsleistungen an Personen mit Wohnsitz in Staaten außerhalb des EU/EWR-Raumes, indem nur unbare Zahlungen berücksichtigt werden. Hat die unterhaltene Person ihren Wohnsitz nicht im EU/EWR-Raum, erfolgt ein Abzug nur, wenn die gesetzliche Unterhaltsverpflichtung durch Urteil oder Bescheid der für Unterhaltsangelegenheiten zuständigen Stelle des Wohnsitzstaates des Unterhaltsempfängers nachgewiesen wird und die Zahlung auf das Konto des Unterhaltsempfängers erfolgt ist.

Der erhöhte Arbeitnehmer-Pauschbetrag führt zu Steuerausfällen mit 630 Millionen Euro und die Steuermindereinnahmen durch die Erhöhung des Behinderten-Pauschbetrages wird auf 220 Millionen Euro beziffert.

Die Vorschläge sehen auch Mehreinnahmen vor, 170 Mio. Euro höhere Steuereinnahmen. Die Mehreinnahmen ergeben sich vor allem daraus, dass Aufwendungen für Handwerkerleistungen steuerlich nur noch berücksichtigt werden, soweit sie einen Sockelbetrag übersteigen und dass Unterhaltsleistungen in das Ausland an höhere Auflagen geknüpft werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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