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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bundesfinanzministerium klärt Begriff «Bücher führen»

Datum: 11.12.2013 | Rubrik: Ist-Besteuerung
Für Unruhe in der Praxis der Freiberufler sorgte nach Angaben des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. (DStV) in den letzten Monaten der Begriff «Bücher führen». Jetzt habe das Bundesfinanzministerium reagiert und klargestellt, dass nur dann «Bücher geführt» würden, wenn der Freiberufler seinen Gewinn durch den Betriebsvermögensvergleich (§§ 4 Absatz 1, 5 Einkommensteuergesetz – EStG) ermittelt. Das Führen von Aufzeichnungen für die Erstellung einer Einnahme-Überschussrechnung (§ 4 Absatz 3 EStG) schließe eine Genehmigung nicht aus. Auch das Führen einer OPOS-Liste zur Überwachung der offenen Rechnungen sei für die Gewährung der Ist-Versteuerung unschädlich.

Hintergrund ist ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) vom 22.07.2010 (V R 4/09). Als Reaktion hierauf habe das Bundesfinanzministerium in seinem Schreiben vom 31.07.2013 erläutert, unter welchen Voraussetzungen Freiberuflern die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten genehmigt wird (§ 20 Satz 1 Nr. 3 Umsatzsteuergesetz – UStG). Eine Genehmigung sei danach ausgeschlossen, sobald ein Freiberufler für seine Umsätze Bücher führt. Dabei sei unerheblich, ob die Bücher freiwillig oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung geführt würden.

Unberührt von den Neuerungen bleibt laut DStV die Möglichkeit der Ist-Besteuerung bei einem Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr von nicht mehr als 500.000 Euro (§ 20 Satz 1 Nr. 1 UStG). Erfülle ein Freiberufler diese Voraussetzungen, könne ihm die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten ebenfalls auf Antrag gewährt werden.

Deutscher Steuerberaterverband e.V., PM vom 09.12.2013
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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