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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kleine und mittlere Unternehmen müssen umstellen

Datum: 29.11.2013 | Rubrik: SEPA
Es ist höchste Zeit: Unternehmen müssen sich jetzt auf SEPA vorbereiten. Es gibt keine Übergangsfrist. Am 1. Februar 2014 löst das europäische Zahlungssystem die nationalen Verfahren ab. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung wies am 22. November 2013 auf folgende Punkte hin.

Ab dem 1. Februar 2014 müssen Unternehmen mit SEPA arbeiten. Es ist daher wichtig, dass sich kleine und mittelständische Unternehmen um ihre SEPA-Umstellung aktiv kümmern. Sie sollten sich an ihre Bank wenden und außerdem mit ihrem IT-Dienstleister besprechen, ob die Betriebssoftware modernisiert werden muss: die neuen SEPA-Verfahren verfügen über ein spezielles Datenformat. Derzeit nutzen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen SEPA Überweisungen und Lastschriften noch wenig. Daher ist absehbar, dass die Umstellung geballt innerhalb der nächsten zwei Monate erfolgen wird.

Wenn Unternehmen und Vereine bisher noch nie von SEPA gehört haben, kann es sie Anfang nächsten Jahres kalt erwischen. Denn dann drohen Liquiditätsengpässe und Kosten durch fehlerhafte Zahlungsabwicklung, mahnt Carl-Ludwig Thiele, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank. Es geht um täglich rund 60 Millionen Überweisungen und Lastschriften im Gesamtwert von 279 Milliarden Euro, die dann nur noch im SEPA-Format angenommen und ausgeführt werden dürfen

Unternehmen benötigen unter anderem eine Gläubiger-Identifikationsnummer. Diese können sie im Internet bei der Deutschen Bundesbank beantragen. Die Bundesbank empfiehlt, diesen Prozess möglichst bis Ende Oktober 2013 abzuschließen. Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine kontounabhängige, eindeutige Kennung. Sie identifiziert zusätzlich den Zahlungsempfänger als Lastschrift-Einreicher.

Ab dem 1.2.2014 ersetzt die IBAN (International Bank Account Number) die bisherige nationale Kontokennung. Die IBAN bildet sich aus:
  • der Länderkennzeichnung DE (für Deutschland),

  • einer zweistelligen Prüfziffer,

  • der bisherigen Kontonummer und

  • der Bankleitzahl.
Hat ein Unternehmen mehrere Konten, wird für jedes Konto eine separate IBAN vergeben. Die zusätzliche Angabe des BIC entfällt bei Inlandzahlungen ab 1. Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen ab 1. Februar 2016.

Für Unternehmen, die im Internethandel aktiv sind, hat SEPA den Vorteil, dass sie ihren Kunden – in Absprache mit ihrer Bank – das Überweisungs- und Lastschriftverfahren nunmehr europaweit als Zahlungsmöglichkeit anbieten können.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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