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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Jetzt Freibeträge für 2014 beantragen

Datum: 08.10.2013 | Rubrik: Lohnsteuer
Wer beispielsweise als Berufspendler oder bei Unterhaltszahlungen hohe monatliche Kosten hat, kann sich Freibeträge auf der elektronischen Lohnsteuerkarte berücksichtigen lassen. Hierzu kann ab Oktober 2013 beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung gestellt werden. Zur Vermeidung langer Wartezeiten sollte dies am besten auf dem Postweg geschehen, empfiehlt jetzt die Oberfinanzdirektion Koblenz am 30.09.2013

Auch bei unveränderten Verhältnissen ist ein erneuter Antrag erforderlich. Hierzu genügt jedoch der vereinfachte Antrag auf Lohnsteuerermäßigung. Ausnahme: Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und Hinterbliebene, die bereits über das Jahr 2013 hinaus gewährt wurden, werden ohne neuen Antrag bis zum Ende der Gültigkeit des Behindertenausweises weiterhin berücksichtigt. In Fällen, in denen ein solcher Pauschbetrag auf den Ehegatten/den Lebenspartner oder die Eltern übertragen wird, ist für 2014 jedoch ein erneuter Antrag zu stellen.

Die erforderlichen Vordrucke für den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2014 sind bei den Finanzämtern und im Internet erhältlich unter: www.fin-rlp.de/vordrucke (Lohnsteuer / Lohnsteuerermäßigung 2014)

Gründe, die zu einer Ermäßigung der Lohnsteuer führen können, sind beispielsweise:
  • Hohe Werbungskosten wie z.B. Fahrtkosten zur Arbeit

  • Außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten)

  • Sonderausgaben (z.B. Spenden)

    Hinweis:

    Voraussetzung für den Abzug von Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen ist, dass die Aufwendungen mindestens 600 Euro pro Jahr betragen müssen.

  • Kinderbetreuungskosten

  • Unterhaltszahlungen an geschiedene oder dauerhaft getrennt lebende Ehegatten

  • Pauschbeträge für behinderte Menschen und Hinterbliebene

  • haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen

  • Verluste aus anderen Einkunftsarten

  • Geringverdiener (Übertragung Grundfreibetrag)
Folge:

Durch die Berücksichtigung des Freibetrags zieht der Arbeitgeber weniger Lohnsteuer vom Arbeitslohn ab.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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