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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Deutsche Standort liegt in der Gesamtbelastung im oberen Drittel

Datum: 16.09.2013 | Rubrik: Steuerbelastung
Deutschland liegt im internationalen Vergleich der Tarife und der tatsächlichen Steuerbelastung für Unternehmen im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Das ergibt sich aus einer neue Studie „Die Steuerbelastung der Unternehmen in Deutschland“, die der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am 9.9.2013 in einem Umfang von 44 Seiten präsentierten.

Hintergrund:

Deutschland ist durch die Steuerreformen der letzten Jahre im Vergleich zu anderen Ländern attraktiver geworden. Dafür stehen insbesondere die Senkung des Körperschaftsteuersatzes auf 15 Prozent und die Einführung der Thesaurierungsbegünstigung. Allerdings wurden diese positiven Regelungen teuer erkauft: Einschnitte bei der steuerlichen Bemessungsgrundlage haben dazu geführt, dass betriebswirtschaftliche Selbstverständlichkeiten, wie zum Beispiel der Ausgleich erlittener Verluste oder die Fremdfinanzierung von Unternehmen, immer mehr außer Acht gelassen werden und klassische Kostenbestandteile, beispielsweise Miet-, Pacht- und Lizenzzahlungen im Rahmen der Gewerbesteuer, steuerlich nicht mehr zum Abzug kommen.

Folge:

Nominale Steuersätze besitzen eine außerordentlich hohe Signalwirkung. Vor allem wenn über den Standort einer hochprofitablen Investition entschieden werden soll, wächst die Bedeutung der Tarife. Die Senkung des Körperschaftsteuersatzes im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 von 25 auf 15 Prozent war ein positives Signal. Dennoch befindet sich der deutsche Standort mit einer Gesamtbelastung von nominal 31,2 Prozent nach wie vor im oberen Drittel in einem internationalen Belastungsvergleich. Der Mittelwert der EU liegt bei 22,8 Prozent.

Zahlen:

Die tarifliche Gesamtbelastung von Kapitalgesellschaften hierzulande beträgt 31,2 Prozent. Zum Vergleich: In Dänemark und den Niederlanden liegt die Belastung bei 25 Prozent, im England bei 24 und in Griechenland bei 20 Prozent. Fast 40 Prozent des ertragsteuerlichen Aufkommens in Deutschland fließen aus den Unternehmensteuern. Allein in den vergangenen vier Jahren sind die Einnahmen hieraus um fast 30 Prozent gestiegen. Das Aufkommen aus Unternehmensteuern wächst deutlich schneller als das aus der Lohnsteuer: Seit 2009 stieg ersteres um 53 Prozent, letzteres dagegen nur um 42 Prozent.

Ziel:

Die Position Deutschlands muss daher international weiter verbessert werden. Eine solche Verbesserung kann sowohl über Tarife als auch über Strukturreformen erfolgen. Doch stattdessen steigt die Steuerbelastung, da viele Kommunen derzeit ihre Gewerbesteuer- und Grundsteuerhebesätze erhöhen. Zusätzlich zur 15-prozentigen Körperschaftsteuer werden die Unternehmen mit Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag belastet.

Ergebnis:

Da die Gemeinden ihren Hebesatz für die Gewerbesteuer eigenständig festlegen, variiert die Höhe der Steuersätze innerhalb Deutschlands. Im Zuge der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Zielmarke einer Ertragsteuerbelastung für Kapitalgesellschaften von unter 30 Prozent immer wieder betont. Sie ergibt sich jedoch nur bei einem gewerbesteuerlichen Hebesatz, der unter 405 Prozent liegt. Regelmäßig fällt der Hebesatz in industriellen Ballungszentren allerdings deutlich höher aus. Für Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern beträgt er durchschnittlich 440 Prozent. An den bedeutenden deutschen Industriestandorten ist die gewerbesteuerliche Belastung damit regelmäßig höher als die körperschaftsteuerliche. In der Spitze beträgt der Grenzsteuersatz für Kapitalgesellschaften sogar 34,0 Prozent.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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