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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Aufwand für nebenberuflichen Autor nicht abziehbar

Datum: 11.09.2013 | Rubrik: Auslandsreisen
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat einem nebenberuflichen Autor den Abzug von Reiseaufwendungen in südliche Länder versagt, weil die Aufwendungen untrennbar sowohl betrieblich als auch privat veranlasst waren. Das ergibt sich aus dem Urteil vom 7. Mai 2013 VIII R 51/10, das am 04. September 2013 veröffentlicht wurde.

Im zugrunde liegenden Urteilsfall war der zu 90% Schwerbehinderte hauptberuflich als Lehrer tätig. Er wollte die Aufwendungen für Auslandsreisen im Zusammenhang mit seiner Autorentätigkeit als Betriebsausgaben abziehen. Begründung: Er habe die Reisen in trockene Länder auf ärztlichen Rat unternommen, dies allerdings nur, um an den besuchten Urlaubsorten Lehrbücher zur kaufmännischen Ausbildung zu aktualisieren. Er habe sich deshalb dort nur in den Ferienhäusern aufgehalten und zehn Stunden täglich an seinen Lehrbüchern gearbeitet. Ansonsten habe er keinerlei touristische Aktivitäten entfaltet. Der Ausblick habe ihm zur Erholung genügt. Darüber hinaus seien die Reiseaufwendungen für seine Ehefrau als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen, weil sie ihn wegen seiner Schwerbehinderung habe begleiten müssen.

Der BFH hat die Reiseaufwendungen insgesamt nicht als Betriebsausgaben zum Abzug zugelassen. Die Aufwendungen hätten nicht in einen beruflichen und einen privaten Teil aufgeteilt werden können. Denn im Urteilsfall dienen die Reisekosten gleichrangig sowohl der Erholung an einem Ferienort als auch der schriftstellerischen Tätigkeit. Damit greifen sie nach Ansicht des BFH untrennbar ineinander.

Die Reisekosten für die mitgereiste Ehefrau des Lehrers seien nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar, meinten die Richter. Denn durch die Behinderung Autors sei ihm insoweit kein Mehraufwand entstanden sei. Seine Die Ehefrau wäre nämlich aus eigenem Interesse auch dann mitgereist, wenn ihr Mann nicht schwerbehindert gewesen wäre, stellte der BFH zu diesem Fall klar und gab hierzu zwei Grundaussagen ab:
  1. Reist ein Steuerpflichtiger zur Erholung und zur Aktualisierung von Lehrbüchern an ausländische Ferienorte, so ist regelmäßig von einer nicht unwesentlichen privaten Mitveranlassung auszugehen, die bei fehlender Trennbarkeit der Reise in einen beruflichen und einen privaten Teil den Abzug der Aufwendungen als Betriebsausgaben ausschließt. Diese Entscheidung erfolgt im Anschluss an den Beschluss des Großen Senats des BFH vom 21. September 2009 (GrS 1/06).

  2. Aufwendungen eines Schwerbehinderten für eine Begleitperson bei Reisen sind nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wenn

    • die Begleitperson ein Ehegatte ist, der aus eigenem Interesse an der Reise teilgenommen hat

    • für den nicht behinderten anderen Ehegatten kein Mehraufwand angefallen ist.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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