Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Bezug erhöht Steuerlast nicht

Datum: 20.08.2013 | Rubrik: Betreuungsgeld
Seit 01.08.2013 haben Eltern in Deutschland Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder im Alter von zwei und drei Jahren. Eltern, die für ihre ab dem 01.08.2012 geborenen Kinder keinen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen, erhalten Betreuungsgeld von zunächst 100 Euro monatlich. Dies teilt die Lohnsteuerhilfe Bayern mit.

Das Betreuungsgeld könne in der Regel erst im Anschluss an das Elterngeld beansprucht werden. Nur wer sich das Elterngeld über zwei Jahre ausbezahlen lasse, könne Elterngeld und Betreuungsgeld parallel beziehen. Letzteres werde vom 15. Lebensmonat an für maximal 22 Monate gewährt, also bis zur Vollendung des 36. Lebensmonats des Kindes.

Die Lohnsteuerhilfe weist darauf hin, dass das Betreuungsgeld steuer- und sozialabgabenfrei ist. Anders als das Elterngeld falle es nicht wie eine Lohnersatzleistung unter den Progressionsvorbehalt. Der Bezug von Elterngeld könne die Steuerlast erhöhen, der von Betreuungsgeld nicht, so Gudrun Steinbach, Vorsitzende der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.

In diesem Kontext weist Steinbach darauf hin, dass werdende Eltern durch eine frühzeitige und durchdachte Wahl der Steuerklassen mehr Elterngeld kassieren und eventuelle steuerliche Nachteile wettmachen können. «Für den Elternteil, der im Rahmen der Kinderbetreuung zu Hause bleiben möchte, lohnt meist der Wechsel in die günstigere Steuerklasse», so Steinbach. Zur Berechnung des Elterngeldes würden die zwölf Monate vor der Geburt des Kindes (der Geburtsmonat nicht eingerechnet) herangezogen. Erhöhe sich in diesem Zeitraum der Nettolohn, erhöhe sich auch der Elterngeldanspruch. Ein Steuerklassenwechsel könne einmal im Jahr vorgenommen werden.

Abschließend weist Steinbach darauf hin, dass das Betreuungsgeld auch derjenige erhält, der eine private Tagesmutter oder ein Au-Pair-Mädchen finanziert. In diesem Fall könnten zudem die Kosten für die Kinderbetreuung steuerlich geltend gemacht werden.

Lohnsteuerhilfe Bayern, PM vom 09.08.2013
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 231 | Seite: 150 von 231
« zurück 147 148 149 150 151 152 153 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... rund 500 Millionen Euro jährlich verschenkt werden, weil Steuererklärungen nicht geprüft oder abgegeben werden ...
 

Social Bookmarks