Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Ehrenamtspauschale gibt es nur bei Einnahmen...

Datum: 22.01.2013 | Rubrik: Steuervergünstigung
Durch das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerlichen Engagements wurde 2007 eine neue Pauschale fürs Ehrenamt vom 500 Euro pro Jahr und Person eingeführt. Der gilt nicht nur bei der Einkommen- und Lohnsteuer, sondern auch für die Sozialversicherungsabgaben. Der Ehrenamtsfreibetrag kann für jede Art von Tätigkeit für gemeinnützige Vereine, Verbände oder öffentliche Einrichtungen in Anspruch genommen werden, zum Beispiel für eine Tätigkeit als:
  • Vereinsvorstand,

  • Schatzmeister,

  • Platz- oder Gerätewart

  • Reinigungsdienst und

  • Fahrdienst von Eltern zu Auswärtsspielen von Kindern

  • Schiedsrichter im Amateurbereich
Nur was über dieser Schwelle liegt, muss versteuert werden. Die Ehrenamtspauschale ist an die Voraussetzungen geknüpft, dass die Tätigkeit der Förderung von gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Organisationen dienen muss. Zudem darf sie nur nebenberuflich ausgeübt werden. Eine Tätigkeit wird nebenberuflich ausgeübt, wenn sie - bezogen auf das Kalenderjahr - nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeiterwerbs in Anspruch nimmt.

Erzielt nun aber jemand für seine ehrenamtliche Tätigkeit keine Einnahmen, darf er keinen Freibetrag verwenden, den er ansonsten bei seinen anderen Einkünften wie Miete oder Lohn absetzen könnte. Nach dem klaren Wortlaut der Vorschrift sind Einnahmen aus nebenberuflichen gemeinnützigen Tätigkeiten steuerbefreit. Wenn eine Person aus der gemeinnützigen Aktivitäten aber keine Einnahmen erzielt hat, kann er die Vergünstigung auch nicht in Anspruch nehmen, so der Bundesfinanzhof (Az. VIII B 202/11).

Das ist auch keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung gegenüber den bezahlten Ehrenamtlichen. Denn mit der Einführung des Freibetrags wollte der Gesetzgeber gezielt nebenberufliche Tätigkeiten im gemeinnützigen Bereich fördern, indem 500 Euro pauschal den entstandenen Aufwand abgelten. In Hinblick auf dieses Ziel beinhaltet die Steuerregel keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung gegenüber kostenlos aktiven im Ehrenamt.

Die Richter betonten, dass - generell im Steuerrecht - die Anwendung einer Vergünstigung im Rahmen der gesetzgeberischen Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheit liegt, sofern es hierüber nicht zum gleichheitswidrigen Begünstigungsausschluss kommt. Denn es entspricht dem Grundsatz des Einkommensteuerrechts, dass Aufwendungen nur in den Fällen abziehbar sind, wenn sie in wirtschaftlichem Zusammenhang mit steuerpflichtigen Einnahmen stehen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 231 | Seite: 15 von 231
« zurück 12 13 14 15 16 17 18 » weiter
Do., 23. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... Lohnsteuerhilfevereine seit über 40 Jahren die steuerlichen Interessen der Arbeitnehmer gegenüber den Finanzämtern erfolgreich vertreten!
 

Social Bookmarks