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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Finanzverwaltung trägt zunehmender Internationalisierung Rechnung

Datum: 16.08.2013 | Rubrik: Steuerdelikte
Steuerkriminalität und aggressive Steuergestaltungen sind keine Kavaliersdelikte – sie schädigen das Steueraufkommen und sind Zeichen mangelnder Solidarität mit der Gesellschaft. Das erklärte das Hessische Ministerium der Finanzen am 12.8.2013 in einer Mitteilung. Laut dem Hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer sind in den vergangenen Jahren die Anforderungen an die Finanzverwaltung durch die steigende Internationalisierung der Steuerdelikte deutlich gewachsen. Dieser Entwicklung habe die hessische Steuerverwaltung seit vielen Jahren durch verschiedene organisatorische und personelle Maßnahmen konsequent Rechnung getragen. Eine quantitativ und qualitativ angemessene Personalausstattung sei unabdingbar, um eine gleichmäßige und gerechte Besteuerung auch bei komplexen grenzüberschreitenden Fällen zu gewährleisten, ergänzte Schäfer.

Das Bundesland setzt in allen hessischen Finanzämtern speziell geschulte Mitarbeiter für das Außensteuerrecht ein, um Fälle mit Auslandsbezug qualifiziert bearbeiten zu können. Zusätzlich arbeiten im Bereich der Betriebsprüfung landesweit derzeit etwa 40 Fachprüfer für Auslandsbeziehungen. Diese Auslandsfachprüfer sind fachlich hochqualifiziert und verfügen über große Erfahrung in allen Fragen der grenzüberschreitenden Besteuerung. Sie stehen in ständigem Erfahrungsaustausch mit den Kollegen aus den anderen Bundesländern sowie dem Bundeszentralamt für Steuern.

Auch die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Steuerprüfung wird zunehmend ausgebaut. In enger und professioneller Zusammenarbeit auf allen Verwaltungsebenen hat die hessische Finanzverwaltung schon viele grenzüberschreitende Steuerdelikte und aggressive Steuergestaltungen entdeckt und bekämpft. Dabei konzentriert das Projekt Projekt „Sicherstellung einer leistungsgerechten Besteuerung“ (SilBe) Fachwissen und Lösungsansätze zur Bekämpfung aggressiver Steuergestaltungsmodelle.

Schäfer erläuterte, dass darüber hinaus in der Mitte dieses Jahres das Projekt SilBe in der Oberfinanzdirektion Frankfurt gestartet wurde. Das beschäftigt sich mit Lösungsansätzen zur zunehmend aggressiven Steuergestaltung im Hinblick auf grenzüberschreitend agierende Unternehmen. Hierzu wurde eine Arbeitseinheit mit zehn hochqualifizierten Juristen aus dem Bereich der Unternehmensbesteuerung und den Betriebsprüfungsstellen gebildet, um für die Verwaltung ein hochspezialisiertes Expertenwissen zu Steuerminimierungsmodellen aufzubauen.

Der Finanzminister verwies in diesem Zusammenhang außerdem auf den bereits im April dieses Jahres vorgestellten 5-Punkte-Plan zur Bekämpfung der Wirtschafts- und Steuerkriminalität und kommentiert dies wie folgt: „Die Hessische Landesregierung handelt: Wir verstärken die engagierte Zusammenarbeit zwischen Steuerverwaltung, Staatsanwaltschaft, Polizei und Zoll. Allein 2012 konnten dadurch insgesamt mehr als eine Milliarde Euro Mehrsteuern rechtskräftig festgesetzt werden – rund das Zehnfache der Jahre bis 2010.“

Finanzminister Schäfer erklärte, dass die hessische Finanzverwaltung auch weiterhin mit Nachdruck daran arbeiten werde, grenzüberschreitende Fälle unlauterer Steuergestaltungen aufzudecken und Steuerminimierungsmodelle zu unterbinden. Mit Hilfe der kompetenten Mitarbeiter wurden in der Vergangenheit bereits viele Gesetzes- und Verwaltungsvorschriften zur Änderung gestaltungsanfälliger Steuernormen initiiert und das wird zukünftig noch forciert.

Einschränkung:

Für diese Ziele sind aber auch Bund und andere Länder – und nicht zuletzt die Partner in der Europäischen Union und das übrige Ausland – gefordert. Sie müssen im Sinne der Steuergerechtigkeit gemeinsame Lösungen finden. Dies sagte der Minister zum Abschluss.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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