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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

OECD präsentiert Aktionsplan

Datum: 01.08.2013 | Rubrik: Besteuerung multinationaler Unternehmen
Der jetzt von der der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgestellte Aktionsplan richtet sich gegen die Erosion von Steuerbemessungsgrundlagen und die Gewinnverlagerung und benennt 15 Maßnahmen, durch die Regierungen in Zukunft verhindern können, dass internationale Firmen wenig oder gar keine Steuern zahlen. Das basiert auf folgenden Hintergrund aus der Praxis:
  • Nationale Steuergesetze haben nicht mit der Entwicklung global agierender Unternehmen und Firmen aus der digitalen Wirtschaft Schritt gehalten.

  • Schlupflöcher, die zwischen den einzelnen nationalstaatlichen Regimen entstehen, können von multinationalen Unternehmen dazu genutzt werden, ihre Abgaben durch trickreiche Steuergestaltung zu minimieren.

  • Viele internationale Steuerregeln stammen aus den 20er Jahren. Sie sorgen dafür, dass Unternehmen nicht in zwei Ländern Steuern zahlen, verhindern also Doppelbesteuerung. Das wird inzwischen aber für doppelte Nicht-Besteuerung ausgenutzt.
Diesen Umstand will unser Aktionsplan beheben, so dass auch multinationale Unternehmen ihren Anteil in die Staatskassen zahlen. Der Aktionsplan wurde den Finanzministern der G20-Staaten aktuell von OECD in Moskau vorgestellt. Dieser markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der internationalen Steuerzusammenarbeit, sagte dazu die OECD-Generalsekretär Angel Gurría, denn er wird es den Ländern innerhalb der kommenden zwei Jahre ermöglichen, koordinierte, umfassende und transparente Standards zu entwickeln, um aggressive Steuerplanung zu verhindern.

Russland (zurzeit G20-Vorsitz) begrüßte den Plan, da die Arbeit der OECD dafür sorgt, dass das internationale Steuersystem Wachstum und Wettbewerb unterstützt und die Grundsätze der Fairness gewahrt bleiben. Dieses System ermöglicht es multinationalen Unternehmen erfolgreich zu sein, ohne nationalen Firmen und dem Normalbürger einen höheren Steuersoll aufzubürden.

Besonderes Augenmerk legt der Aktionsplan auf IT-Unternehmen: Ihre grenzenlose Produkt- und Dienstleistungsvielfalt fällt allzu häufig nicht unter die Steuerregeln eines einzigen Landes. Daraus ergeben sich Gesetzeslücken, die es erlauben, Gewinne komplett unversteuert zu lassen. Diese doppelte Nicht-Besteuerung will der Plan durch ein Paket von neuen Standards unterbinden. Engere Zusammenarbeit zwischen den Staaten soll zudem vermeiden, dass Einkommen auf dem Papier einfach verschwinden, indem Abzüge für die gleichen Ausgaben mehrfach geltend gemacht werden. Auch dem Versuch, ohne Berechtigung Vorteile von Doppelbesteuerungsabkommen in Anspruch zu nehmen, soll so ein Riegel vorgeschoben werden.

Die Orte, an denen Werte geschaffen beziehungsweise Investitionen getätigt werden, stimmen immer seltener mit jenen überein, an denen multinationale Konzerne ihre Gewinne deklarieren. Bestehende Vorschriften in Doppelbesteuerungsabkommen und zu Verrechnungspreisen können diese Tendenz noch verstärken. Der Aktionsplan wird diesem Trend entgegenwirken, indem er Steuern und wirtschaftliche Substanz besser miteinander verknüpft. Auch durch mehr Transparenz und verbesserten Datenzugang wird es gelingen, diese Entwicklung genauer zu analysieren und einzudämmen. Eine Anzeigepflicht für aggressive Steuergestaltungsmodelle und Dokumentationsregeln für Verrechnungspreise wird es für Regierungen leichter machen, Risikogebiete zu orten und effektivere Prüfungsstrategien zu entwickeln. Gleichzeitig soll ein wirksamerer Mechanismus zur Streitschlichtung dafür sorgen, dass Unternehmen größere Planungssicherheit erlangen.

Die im Aktionsplan beschriebenen Maßnahmen sollen in den kommenden anderthalb bis zwei Jahren konkretisiert und auf den Weg gebracht werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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