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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Beratungskosten absetzbar

Datum: 09.07.2013 | Rubrik: Betriebsübergabe
Im ersten Quartal 2013 wurden bisher 15.600 Betriebe in Deutschland an Nachfolger übergeben, so die Zahlen vom statistischen Bundesamt. Zu diesen Vorgängen gehören auch Betriebsübergaben vom Senior an die nachfolgende Generation - etwa im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge, um die Sprösslinge bereits frühzeitig an das Firmenklima zu gewöhnen. Doch wie sieht es mit der steuerlichen Abziehbarkeit der in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten aus, fragt der Steuerberaterverband Schleswig-Holstein e.V. in einer Information vom 26. Juni 2013 und bietet auch gleich die Antwort.

Dabei weist der Verband darauf hin, dass
  • die Beratung durch Steuerberater erforderlich ist, um einen für beide Seiten (Eltern - Kinder) sicheren Übergang zu schaffen.

  • zudem in der Regel im Rahmen der Erstellung von Verträgen Rechtsanwälte und Notare zu beauftragten sind.
Die Summe dieser Beratungskosten kann durchaus erheblich sein. Im Rahmen der steuerlichen Abziehbarkeit wurde der Vorgang in der Vergangenheit als privat veranlasst angesehen. Dieses hatte zur Folge, dass diese Kosten steuerlich nicht abziehbar waren.

Der Präsident des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein Lars-Michael Lanbin weist aktuell auf folgende Entwicklung hin: "Es ist ein Verfahren vor dem höchsten deutschen Finanzgericht - dem Bundesfinanzhof in München (kurz: BFH) - anhängig, in dem die Beteiligten die steuerliche Abziehbarkeit derartiger Kosten geltend machen. Dieser Rechtsstreit bietet die Chance, das Finanzamt an diesen Kosten zu beteiligen".

Konkret geht es um die folgenden beiden Fragen:
  1. Sind im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Übertragung (Schenkung) eines Mitunternehmeranteils angefallene Notarkosten betrieblich (mit-)veranlasst und daher vor dem Hintergrund des Nettoprinzips als Betriebsausgaben abzugsfähig?

  2. Welcher Aufteilungsmaßstab kommt bei Annahme einer gemischten Veranlassung ggf. zum Tragen?
Bei entsprechenden Steuererklärungen sollten diese Kosten steuermindernd in Ansatz gebracht werden. Da die derzeitige Rechtslage die Abziehbarkeit nicht ermöglicht, dürften die Finanzämter den Abzug versagen. In einem solchen Fall sollte Einspruch gegen die Nichtberücksichtigung eingelegt werden. "Dabei ist insbesondere die einmonatige Einspruchsfrist beachten", so Präsident Lanbin.
  • Mit Verweis auf das Verfahren (Aktenzeichen IV R 44/12) sollte das Ruhen des Einspruchs beantragt werden, bis das gerichtliche Verfahren abgeschlossen ist.

  • Ist die Steuererklärung bereits abgegeben, ohne dass ein Bescheid vorliegt, sollten diese Positionen nachträglich geltend gemacht werden.

  • Liegt bereits ein Steuerbescheid vor, welcher unter dem Vorbehalt der Nachprüfung steht, sollte die Änderung der Veranlagung beantragt werden. Jeder dieser Maßnahmen sichert die Möglichkeit, nach einem positiven Abschluss des Verfahrens die Berücksichtigung der entstandenen Kosten im Nachhinein sicher zu stellen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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