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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Aufwand für Makler können Werbungskosten sein

Datum: 05.07.2013 | Rubrik: Vermietung & Verpachtung
Maklerkosten, die im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Hauses anfallen, können Werbungskosten bei Vermietungseinkünften sein, die der Steuerpflichtige aus anderen Objekten erzielt. Das hat der 10. Senat des Finanzgerichts Münster hat in einem am 1. Juli 2013 veröffentlichen Urteil entschieden (Urteil vom 22. Mai 2013, 10 K 3103/10 E). Dies ist laut Finanzgericht dann der Fall, wenn und soweit drei Bedingungen erfüllt sind:
  1. der Veräußerungserlös wird tatsächlich für die Finanzierung der Vermietungsobjekte verwendet.

  2. Diese Verwendung war von vornherein beabsichtigt.

  3. Die Umsetzung wird dementsprechend - z.B. durch entsprechende vertragliche Bestimmungen im Kaufvertrag - endgültig festgelegt.
Hinweis:

Der 10. Senat hat damit über eine höchstrichterlich noch ungeklärte und im Zusammenhang mit anderen Einkunftsarten vom Bundesfinanzhof abweichend beurteilte Frage entschieden. Die für Steuerpflichtige positive Entscheidung des Finanzgerichts Münster dürfte auf breites Interesse stoßen und den Inhalt künftiger Vertragsregelungen beeinflussen.

Im Urteilsfall hatte der Hausbesitzer eines seiner drei Objekte, aus denen er Vermietungseinkünfte erzielte, verkauft und dazu einen Makler beauftragt. Die Finanzierung der weiterhin vom Immobilieneigentümer vermieteten Wohn-/Geschäftshäuser war über eine Grundschuld auf dem veräußerten Grundstück abgesichert. In dem Vertrag war festgelegt, dass der Kaufpreis in wesentlichen Teilen zur Tilgung von Darlehen, die der Finanzierung der beiden anderen Vermietungsobjekte dienten, verwendet werden soll. Daher sollte auch direkt an die finanzierenden Banken überwiesen werden.

Insoweit, als der Kaufpreis anteilig zur Darlehnstilgung verwendet wurde, sah der Hausbesitzer den damit zusammenhängenden Teil der Makleraufwendungen als Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften an. Das Finanzamt lehnte einen entsprechenden Werbungskostenabzug jedoch ab.

Der 10. Senat des Finanzgerichts Münster gab dem Vermieter jetzt Recht. Es ist möglich, dass Veräußerungskosten zugleich als Geldbeschaffungskosten im Veranlassungszusammenhang mit der Erzielung von Vermietungseinkünften durch ein anderes Wirtschaftsgut stehen können.

Allerdings ist dies nicht ausnahmslos der Fall, sondern nur dann, wenn und soweit der Veräußerungserlös wie im Streitfall – tatsächlich für die Finanzierung der Vermietungsobjekte verwendet werde und diese Verwendung von vornherein beabsichtigt und im Vertrag endgültig festgelegt sei. Der 10. Senat hat wegen grundsätzlicher Bedeutung dieses Sachverhalts die Revision zugelassen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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