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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Vorsicht bei rechnungsähnlichen Angebotsschreiben

Datum: 04.07.2013 | Rubrik: Gewerberegister
Unseriöse Anbieter offerieren Unternehmen in letzter Zeit verstärkt die kostenpflichtige Veröffentlichung der Unternehmensdaten in speziellen Internetverzeichnissen. Sie erwecken dabei den Eindruck eines behördlichen Schreibens. Darauf weist der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) aus aktuellem Anlass hin und rät den Steuerberater, ihre Mandanten vor diesen unseriösen Praktiken zu warnen.

Der DStV erhielt in diesem Zusammenhang die Information, dass seit einiger Zeit verstärkt zu beobachten ist, dass unseriöse Anbieter - insbesondere nach Neueintragungen im Handelsregister - solche rechnungsähnliche Schreiben in der Post liegen. Die Absender wenden sie dabei vornehmlich an kleine und mittlere Unternehmen und versenden solche Angebote, welche die Veröffentlichung von Unternehmensdaten in speziellen Internetverzeichnissen enthalten.

Diese Schreiben sind dabei regelmäßig in einer Form gestaltet, die den Eindruck erwecken, es handele sich um eine behördliche Rechnung, betont der Steuerberaterverband. Dabei spielt das zeitliche Moment eine entscheidende Rolle. Denn die zugrundeliegenden Daten werden von den Anbietern in der Regel den zuvor veröffentlichten Registerbekanntmachungen entnommen. Anschließend erfolgt der Versand der entsprechenden Schreiben regelmäßig zeitnah nach der Registereintragung. Den Schreiben beigefügt ist regelmäßig ein vorausgefüllter Überweisungsträger über die „Kosten der Veröffentlichung“.

Nicht wenige Unternehmen haben auf diese Weise bereits die angeforderten Beträge zur Zahlung angewiesen. Diese liegen regelmäßig zwischen 400 und 800 Euro. Die Durchsetzung von Rückforderungsansprüchen gestaltet sich im Alltag nachfolgend allerdings regelmäßig äußerst kompliziert und langwierig, sofern dieses betrügerische Verhalten auffällt.

Dem DStV bekannte Anbieter, die entsprechend vorgehen, sind
  • das „Gewerberegister für Handel, Handwerk und Gewerbe“ (Bad Kreuznach),

  • die „DGV Gewerbe Veröffentlichungen“ (Düsseldorf),

  • die „Industrie und Gewerbe Verwaltung“ (Gelsenkirchen),

  • das „Handels- und Gewerberegister“ (Wittlich) und

  • die „Gewerbeauskunft-Zentrale“ (Düsseldorf).
Die tatsächliche Zahl der Anbieter, die in der beschriebenen Weise vorgehen, dürfte noch höher liegen, vermutet der Verband.

Steuerberater sind regelmäßig erster Ansprechpartner der mittelständischen Unternehmen in finanziellen Fragen. Sie sollten daher ihre Mandanten ausdrücklich auf diese unseriösen Praktiken hinweisen und ihnen dringend empfehlen, diese Schreiben zu ignorieren, resümiert der DStV seine Entdeckungen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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