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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Soll-Vorgaben der Finanzverwaltung...

Datum: 15.01.2013 | Rubrik: Richtsätze
Das Bundesfinanzministerium hat aktuell neue Pauschbeträge für Sachentnahmen für das Jahr 2013 veröffentlicht (Az. IV A 4 - S 1547/0 :001). Sie sind ein Hilfsmittel für die Finanzverwaltung, Umsätze und Gewinne der Gewerbetreibenden zu verproben und bei Fehlen anderer geeigneter Unterlagen zu schätzen. Die Pauschbeträge beruhen auf Erfahrungswerten und bieten dem Steuerpflichtigen die Möglichkeit, die Warenentnahmen monatlich pauschal zu verbuchen. Sie entbinden ihn damit von der Aufzeichnung einer Vielzahl von Einzelentnahmen. Bei formell ordnungsmäßig ermittelten Buchführungsergebnissen darf eine Gewinn- oder Umsatzschätzung nach ständiger Rechtsprechung in der Regel nicht allein darauf gestützt werden, dass die erklärten Gewinne oder Umsätze von den Zahlen der Richtsatz-Sammlung abweichen.

Hinweis:

Das dient der Vereinfachung und lässt keine Zu- und Abschläge wegen individueller persönlicher Ess- oder Trinkgewohnheiten zu. Auch Krankheit oder Urlaub rechtfertigen keine Änderungen der Pauschbeträge.

Werden für einen Gewerbebetrieb, für den Buchführungspflicht besteht, keine Bücher geführt, oder ist sie nicht ordnungsmäßig, so ist der Gewinn unter Berücksichtigung der Verhältnisse des Einzelfalles unter Anwendung von Richtsätzen zu schätzen. Ein Anspruch darauf, nach Richtsätzen besteuert zu werden, besteht nicht. Die Richtsätze sind für die einzelnen Gewerbeklassen auf der Grundlage von Betriebsergebnissen zahlreicher geprüfter Unternehmen ermittelt worden. Sie können bei Betrieben von Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Körperschaften ermittelt und angewendet werden. Dabei ist zu beachten:
  • Die Pauschbeträge sind Jahreswerte für eine Person. Für Kinder bis 2. Jahre entfällt der Ansatz eines Pauschbetrages und bis 12 ist die Hälfte des jeweiligen Wertes anzusetzen.

  • Tabakwaren sind in den Pauschbeträgen nicht enthalten. Soweit diese entnommen werden, sind die Pauschbeträge entsprechend zu erhöhen und zu schätzen.

  • Die pauschalen Werte berücksichtigen im jeweiligen Gewerbezweig das allgemein übliche Warensortiment und bei gemischten Betrieben wie Metzgerei oder Bäckerei mit Lebensmittelangebot oder Gastwirtschaft ist nur der jeweils höhere Pauschbetrag der entsprechenden Gewerbeklasse anzusetzen.

  • Die Pauschbeträge finden auch auf Steuerpflichtige mit Gewinnermittlung nach der Einnahmen-Überschuss-Rechnung Anwendung. Hierzu werden die erforderlichen Anpassungen vorgenommen, indem eine Umrechnung der Einnahmen und Ausgaben von Ist- auf Sollbeträge erfolgt. Dabei wird die Umsatzsteuer neutralisiert und die Zuordnung außerordentlicher und periodenfremder Aufwendungen und Erträge erfolgt zum Jahr der wirtschaftlichen Zugehörigkeit. Die Richtsätze

    • Zu den Handelsbetrieben rechnen Bäcker, Konditor, Gast- und Speisewirtschaften, Imbissbetriebe, Fleischer, Metzger, Schlachter, der Getränkeeinzelhandel, Café und die Konditorei.

  • Pauschbeträge bestehen aus einem oberen und einem unteren Rahmensatz sowie einem Mittelsatz. Die Rahmensätze tragen den unterschiedlichen Verhältnissen Rechnung. Der Mittelsatz ist das gewogene Mittel aus den Einzelergebnissen der geprüften Betriebe einer Gewerbeklasse.

  • Die Pauschbeträge werden nach einem vorgegebenen Schema dargestellt. Dabei ist der wirtschaftliche Umsatz die Jahresleistung des Betriebes zu Verkaufspreisen ohne Umsatzsteuer abzüglich der Preisnachlässe und der Forderungsverluste. Hierzu zählen auch Einnahmen aus sonstigen branchenüblichen Leistungen wie Materialabfällen oder Werbezuschüsse, Trinkgelder sowie Bier-, Tabak, Getränke und Schaumweinsteuer.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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