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Archiv - Steuertipps 2013

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2013 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Interessieren auch den Fiskus...

Datum: 02.01.2013 | Rubrik: Weihnachtspräsente
Liegen an Heilig Abend Päckchen, Schecks oder Briefumschläge unter dem Weihnachtsbaum, denken Familien kaum an die steuerlichen Auswirkungen. Daher erfährt das Finanzamt in der Regel nichts von diesen Präsenten. Doch nur übliche Gelegenheitsgeschenke in Maßen sind laut Erbschaftsteuergesetz steuerfrei. Werden bei einem solchen Anlass jedoch der Erbschmuck an die Nachkommen vermacht oder Geldbeträge als vorweggenommene Erbfolge übergeben, übersteigt der Wert dieser Geschenke sowie auch die Briefmarken-, Münz- oder Kunstsammlung das Übliche und der Besitzerwechsel ist daher dem Finanzamt zu melden.

Hierzu besteht eine gesetzliche Anzeigepflicht, solche großzügigen Vorgänge innerhalb von drei Monaten beim Finanzamt zu deklarieren. Das unterlassen die meisten Bürger jedoch, meist aus Unwissen, was aber nicht vor negativen Konsequenzen schützt. Dabei rutschen viele schneller in die Steuerpflicht, als sie denken. Die Freibeträge bei Lebenspartner oder Cousin betrugen vor In-Kraft-treten der Erbschaftsteuerreform 2009 lediglich 5.200 Euro und bei Nichten und Neffen waren es 10.300 Euro. Diese Werte gelten also an Weihnachten bis 2008 noch. Seitdem gibt es 20.000 Euro.

Zur Überprüfung dieser Grenze werden laut Gesetz alle Geschenke der vergangenen zehn Jahre addiert. Bei großzügigen Präsenten zu Weihnachten und anderen Anlässen wie Geburtstag, Kommunion, Hochzeit und Jubiläum sind die Freibeträge über die Zusammenrechnung schnell überschritten, sofern die Empfänger nicht Ehepartner oder Kinder sind. Denn den Freibetrag gibt es alle zehn Jahre nur einmal.

Und die Zuwendung von Geld, Schmuck, Auto, Tafelpapieren oder Sammlungen fällt dem Finanzamt immer öfters auf. Denn die Schenkungsteuer verjährt nicht, bevor der Fiskus Kenntnis über solche Vorgänge erlangt, theoretisch kann ein Steuerbescheid auch noch 20 Jahre später ausgestellt werden. Bei Geldgeschenken fällt dem Finanzamt ein Besitzerwechsel oftmals auf, indem beispielsweise die transferierten Kapitaleinnahmen beim Übergebenden und die neuen Wertpapiere beim Beschenkten von Banken gemeldet werden, wenn die Besitzer dies als Schenkung deklarieren.

Hilfreich sind den Finanzbeamten hierbei die seit 2005 laufend eingeführten neuen Kontrollmaßnahmen wie der Onlinezugriff auf den Datenpool der Kreditinstitute und zielgenauere Meldepflichten bei Zuwendungen unter Lebenden und in Todesfällen. Die machen nicht nur Kapitalvermögen, sondern auch deren Übergang transparent. Gleiches gilt, wenn Sparguthaben oder gleich ein ganzes Depot auf Angehörige übertragen wird.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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