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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neue Reformvorstöße von der EU...

Datum: 24.05.2012 | Rubrik: Umsatzsteuer
Die Europäische Kommission hat am 10. Mai 2012 Vorschläge (IP/12/464) unterbreitet, um die Mehrwertsteuer-Vorschriften der EU zu aktualisieren und sicherzustellen, dass alle Arten von Gutscheinen in allen Mitgliedstaaten steuerlich gleichbehandelt werden. Auslöser war, dass mit Gutscheinen in der EU jährlich mehr als 52 Mrd. Euro umgesetzt werden. Dabei machen vorbezahlte Telekommunikationsdienste fast 70 Prozent dieses Marktes aus, dann folgen Geschenk- und Rabattgutscheine. Derzeit gibt es jedoch keine Mehrwertsteuer-Vorschriften der EU für die Behandlung von Umsätzen mit Gutscheinen, und die einzelnen Mitgliedstaaten haben daher in diesem Bereich eigene Verfahren entwickelt. Diese sind jedoch nicht aufeinander abgestimmt und verursachen Probleme für Unternehmen und bei der Steuererhebung: Wenn ein Gutschein in einem Mitgliedstaat ausgestellt und in einem anderen verwendet wird, ist nicht immer klar, an welchem Ort und in welchem Land der mit dem Gutschein bewirkte Umsatz zu besteuern ist. Dies gilt zum Beispiel für international tätige Hotelunternehmen, die mit Gutscheinen für Unterkünfte in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten werben.

Die EU-Kommission schlägt vier wesentliche Umstellungen zum 1.1.2015 vor:
  1. Harmonisierung

    Die Definition des Begriffs Gutschein für Mehrwertsteuer-Zwecke und der Ort der Besteuerung für Umsätze mit Gutscheinen ist zu harmonisieren, um damit Diskrepanzen zu beseitigen, die zur Doppelbesteuerung oder doppelten Nichtbesteuerung führen. Der Zeitpunkt der Besteuerung wird durch die Art des Gutscheins bestimmt, so dass klar ist, ob die Steuer entsteht, wenn der Gutschein ausgestellt wird oder wenn er gegen Waren oder Dienstleistungen eingelöst wird.

  2. Trennung zwischen Gutschein und Zahlungsmitteln

    Mit den neuen Vorschriften wird eine klare Trennlinie zwischen Gutscheinen und anderen Zahlungsmitteln gezogen. Aufgrund der steigenden Zahl von Mobilgeräten ist eine Unterscheidung zwischen vorbezahlten Telekommunikationsdiensten (hier handelt es sich um Gutscheine) und mobilen Zahlungsdiensten (die anders besteuert werden) erforderlich. Angesichts der Änderungen in der Zahlungstechnologie, insbesondere der zunehmenden Nutzung mobiler Zahlungsmöglichkeiten, darf es keine Interpretationsspielräume mehr geben.

  3. Reihengeschäfte

    Die Richtlinie enthält gemeinsame Vorschriften für Reihengeschäfte im Vertrieb von Gutscheinen, insbesondere wenn sie zwei oder mehr Mitgliedstaaten betreffen. Eine Telefonkarte beispielsweise kann ihren Besitzer in einer Vertriebskette mehrmals wechseln, bevor sie den Endverbraucher erreicht, und die betreffenden Unternehmen benötigen in Bezug auf ihre Steuerpflichten Sicherheit.

  4. Inhalte der Richtlinie

    Vorschlag einiger technischer Regelungen für das Recht auf den Vorsteuerabzug sowie, Einlösungs- und Erstattungsverfahren, Steuerpflichtig und verschiedene Unternehmenspflichten. Mit dem Vorschlag wird eine Folgenabschätzung vorgelegt. Dieser zufolge kann den derzeitigen Problemen nur abgeholfen werden, wenn die neuen Vorschriften für Gutscheine in die Mehrwertsteuer -Richtlinie aufgenommen werden.
Hinweis: Die Gesetzesvorschläge im Bereich der Umsatzsteuer, die Mehrwertsteuer-Richtlinie der EU und die Folgenabschätzung die von der EU-Kommission unterbreitet wurden (COM (2012) 206), stehen auf den Internetseiten der Kommission unter: http://ec.europa.eu/taxation_customs/taxation/vat/key_documents/legislation_proposed/index_de.htm
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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