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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Schweiz und Deutschland unterschreiben verändertes Steuerabkommen...

Datum: 19.04.2012 | Rubrik: Schwarzgeld
Um die Steuer auf die Erträge aus dem Schwarzgeld in der Schweiz in Milliardenhöhe doch dem heimischen Fiskus zukommen zu lassen, hatten Deutschland und die Schweiz am 10. August 2011 die Verhandlungen über offene Steuerfragen abgeschlossen und in Bern hierzu ein Steuerabkommen paraphiert, was auch für andere Steueroasen interessant ist. Dieses Abkommen sieht vor, dass natürliche Personen - also keine Unternehmen - mit Wohnsitz in Deutschland ihre bestehenden Bankbeziehungen in der Schweiz nachbesteuern können, indem sie entweder eine einmalige Steuerzahlung leisten oder ihre Konten über eine Selbstanzeige dem heimischen Finanzamt offenlegen. Als zweite Regelung wurde vereinbart, dass künftige Kapitalerträge und Börsengewinne deutscher Bankkunden in der Schweiz einer Abgeltungsteuer unterliegen, deren Erlös die Schweiz an die deutschen Behörden überweist. Das Abkommen umfasst insbesondere folgende drei Eckpunkte:
  1. Künftige Kapitalerträge und -gewinne sollen unmittelbar über eine Abgeltungsteuer erfasst werden. Der einheitliche Steuersatz wurde auf 26,375 Prozent festgelegt. Dies entspricht dem hierzulande auch geltenden pauschalen Abgeltungsteuersatz plus Soli.

  2. Um zu verhindern, dass neues unversteuertes Geld in der Schweiz angelegt wird, können die deutschen Behörden Auskunftsgesuche stellen, die den Namen des Kunden, jedoch nicht zwingend den Namen der Bank enthalten müssen.

  3. Zur steuerlichen Nachbesteuerung bestehender Bankbeziehungen in der Schweiz wird einmalig die Möglichkeit gewährt, eine pauschale Steuer zwischen 19 und 34 Prozent des Vermögensbestandes zu entrichten. Anstelle einer Zahlung haben Betroffene die Möglichkeit haben, ihre Bankbeziehung in der Schweiz gegenüber den deutschen Behörden offenzulegen. Dann müssen sie diese Einmalzahlung zwar nicht leisten.
Am 5.4.2012 wurde das Abkommen in einigen Details ergänzt. Das Ergänzungsprotokoll zum Steuerabkommen erfasst nach dem Inkrafttreten auch anfallende Erbschaften, indem die Erben entweder der Erhebung einer 50 % Steuer oder der Offenlegung zustimmen müssen. Bei der pauschalen Besteuerung für die Vergangenheit wurde die Bandbreite der Steuerbelastung erhöht. Statt wie bisher vorgesehen 19 - 34 Prozent liegt der Steuersatz mindestens bei 21 und höchstens bei 41 Prozent.

Bereits mit Inkrafttreten des Abkommens an Neujahr 2013 ist keine Verlagerung von Vermögen deutscher Sparer aus der Schweiz in Drittstaaten ohne Meldung möglich. Zudem werden jetzt einzelne Gestaltungsmodelle beschrieben, die unter die Missbrauchsbestimmung fallen und die Überwachung des Abkommensvollzugs durch die zuständige Schweizer Behörde und durch ein unabhängiges Revisionsunternehmen sowie die Aufnahme von Ländervertretern in den so genannten gemeinsamen Ausschuss wurde ausdrücklich niedergelegt.

Das Abkommen respektiert einerseits den in der Schweiz geltenden Schutz der Privatsphäre von Bankkunden und gewährleistet anderseits die Durchsetzung berechtigter Steueransprüche Deutschlands, so das Resümee des deutschen Finanzministeriums zu den Ergebnissen der Verhandlungen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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