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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

EU-Kommission ist für unternehmensfreundliche Lösungen...

Datum: 02.04.2012 | Rubrik: Umsatzsteuer
Die Mehrwertsteuer macht mehr als 20 Prozent der Staatseinnahmen aus und hat daher erhebliche Auswirkungen auf jeden einzelnen EU-Bürger. Mittlerweile sind jedoch bereits 40 Jahre seit der Einführung des europäischen Steuersystems vergangen und es zeigt sich, dass dieses System mit der zunehmenden dienstleistungsorientierten und technologiebasierten Wirtschaft nicht mehr so vereinbar ist wie in den Ursprungszeiten. Daher ist das System reif für eine Mehrwertsteuer-Reform, betonte der EU-Kommissar für Steuern und Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung. Vor diesem Hintergrund hat die Kommission jetzt eine Mitteilung über die Zukunft der Mehrwertsteuer angenommen. Darin werden die drei wesentlichen Merkmale und übergeordneten Ziele, die dem neuen System zugrunde liegen müssen, festgelegt:
  1. Die Umsatzsteuer muss für die Unternehmen praktikabler werden. Ein einfacheres, transparenteres würde sie von erheblichen Verwaltungslasten befreien und zu einem intensiveren grenzübergreifenden Handel ermutigen. Dies wiederum kommt dem Wachstum zugute. Zu den Maßnahmen für eine unternehmensfreundlichere Mehrwertsteuer gehören die Ausweitung des Konzepts einer einzigen Anlaufstelle für grenzübergreifende Transaktionen, die Standardisierung von Erklärungen und die Gewährleistung eines ungehinderten und leichten Zugangs zu den Einzelheiten aller nationalen Regelungen über ein zentrales Webportal.

  2. Die Mehrwertsteuer muss effizienter gestaltet werden, um die Konsolidierungsanstrengungen der Mitgliedstaaten und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Das soll durch eine breitere Steuerbemessungsgrundlage und eine beschränkte Anwendung ermäßigter Steuersätze in Kombination mit der Erhöhung von Steuersätzen zu neuen Einnahmen für die Mitgliedstaaten führen.

  3. Den gegenwärtigen enormen Einnahmeverlusten durch nicht erhobene Mehrwertsteuer und Betrug soll ein Ende gesetzt werden. Schätzungen zufolge werden rund 12 Prozent der gesamten zu erhebenden Mehrwertsteuer nicht eingenommen. Noch im laufenden Jahr 2012 wird die Kommission daher einen Mechanismus zur schnellen Reaktion auf diese Mehrwertsteuerlücke vorschlagen, mit dem die Mitgliedstaaten bei Verdacht auf Betrug besser reagieren können. Zudem wird sie untersuchen, ob die gegenwärtig bestehenden Mechanismen zur Betrugsbekämpfung gestärkt werden müssen und welche Optionen für die Einrichtung eines grenzübergreifenden Teams zur Erleichterung multilateraler Kontrollen bestehen.
Zudem ist die Kommission zu dem Schluss gekommen, dass sich die Frage nach einem Wechsel zu einem Mehrwertsteuersystem auf Basis einer Besteuerung im Ursprungsland nicht länger stellt. Daher wird die Mehrwertsteuer weiterhin in dem Land erhoben, in der der Kunde ansässig ist. Als Alternative will die Kommission lieber an der Schaffung eines modernen, auf diesem Grundsatz basierenden EU-Mehrwertsteuersystems arbeiten.

Flankierend zu diesen Plänen hatte die Kommission ein Grünbuch über die Zukunft der Mehrwertsteuer angenommen. Daraufhin folgte eine sechsmonatige öffentliche Konsultation, in deren Verlauf 1.700 Beiträge von Unternehmen, Akademikern, Bürgern und Steuerbehörden bei der Kommission eingingen. Das EU-Parlament, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und die Arbeitsgruppe für Steuerpolitik, die sich aus persönlichen Vertretern der Finanzminister zusammensetzt, bekräftigten die Notwendigkeit einer Reform in der EU. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist aber nicht mit einer schnellen Lösung für Unternehmer und ihre Kunden zu rechnen. Denn immerhin müssen sie anschließend von 27 Einzelstaaten angewendet werden.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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