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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Weniger Steuer bei Elektrofahrzeugen...

Datum: 26.03.2012 | Rubrik: Privatfahrten
Der vom Bundesfinanzministerium herausgegebene Entwurf zum Jahressteuergesetz 2013 sieht beim Fuhrpark eine Änderung vor. Die Bewertung für die private Nutzung eines Kfz nach dem Listenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattung einschließlich der Umsatzsteuer benachteiligt Elektrofahrzeuge, weil deren Listenpreis derzeit höher ist als der von Kfz mit einem Verbrennungsmotor. Die Verbreitung solcher Kfz soll durch den Ansatz des höheren Listenpreises nicht behindert werden, weil gerade Dienstwagenflotten ein wichtiges potenzielles Marktsegment für solche Elektrokraftfahrzeuge darstellen. Eine Steueränderung dient dem Abbau der zurzeit bestehenden steuerlichen Wettbewerbsnachteile für Elektrokraftfahrzeuge gegenüber vergleichbaren Autos mit Verbrennungsmotor.

Die bisherige Systematik für die private Nutzung eines betrieblichen Kfz nach der 1 Prozent-Regelung bleibt erhalten. Der Listenpreis als Bemessungsgrundlage wird um die in diesem enthaltene Sonderausstattung für den Akkumulator (Batterie) gemindert - Kosten laut Preisliste des Herstellers. Es werden Elektrowagen angeboten, bei denen der Akkumulator nur gegen ein zusätzliches Entgelt überlassen wird. In diesem Fall bedarf es keiner Minderung des Listenpreises für die Berechnung der Entnahme. Über einen Gesetzesverweis findet die Regelung neben den Selbstständigen auch Anwendung bei Arbeitnehmern. Dies gilt sowohl für die Ermittlung des geldwerten Vorteils aus der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs zur privaten Nutzung als auch in den Fällen, wenn der Arbeitnehmer dieses Kraftfahrzeug für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte nutzen kann.

Bei der alternativ möglichen Fahrtenbuchmethode sind die tatsächlich auf die private Nutzung des Kraftfahrzeugs entfallenden Aufwendungen zu erfassen. Die höheren Anschaffungskosten eines Elektro-Kfz erhöhen die insgesamt entstehenden Gesamtkosten, weil etwa die Abschreibung höher ist. Um die gleiche Wirkung zu erzielen wie bei Anwendung der 1-Prozent-Regelung, sind die auf die Anschaffung des Akkumulators entfallenden Kosten bei der Ermittlung der Gesamtkosten auszuscheiden. Die Abschreibung ist entsprechend zu mindern oder ein zusätzlich gezahltes Entgelt für den Akkumulator von den Gesamtkosten abzuziehen. Führt der Arbeitnehmer ein Fahrtenbuch, treten die gleichen Rechtsfolgen ein wie bei Steuerpflichtigen mit Gewinneinkünften.

Die Regelung wird zeitlich beschränkt auf den Erwerb von Elektrokraftfahrzeugen, die bis zum 31.12.2022 angeschafft werden und gilt ab dem Veranlagungszeitraum 2013 auch für Elektro-Kfz, die bereits im Betriebsvermögen vorhanden sind und für die eine Entnahme oder ein geldwerter Vorteil zu versteuern ist.

Praxishinweis: Experten bemängeln, dass die einseitige Privilegierung von Elektrofahrzeugen fragwürdig ist. Denn Benutzer von Hybrid-Fahrzeugen oder Kleinwagen mit ähnlicher Klimabilanz werden nicht begünstigt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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