Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neuregelung bei Vermögenswirksame Leistungen (VL)...

Datum: 16.03.2012 | Rubrik: Steueränderung
Mit dem Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung wurde die zweijährige Antragsfrist für die Arbeitnehmer-Sparzulage gestrichen. Anträge können seitdem bis zum Ablauf der - grundsätzlich vierjährigen - Festsetzungsfrist gestellt werden. Der vom Bundesfinanzministerium aktuell herausgegebene Entwurf zum Jahressteuergesetz 2013 sieht in diesem Bereich einige Änderungen vor.

Laut Gesetz ist eine Ablehnung der Festsetzung einer Arbeitnehmer-Sparzulage wegen Überschreitung der Einkommensgrenzen aufzuheben und nachträglich die Sparzulage festzusetzen, wenn sich aus der geänderten Einkommensteuerfestsetzung erstmals ergibt, dass die Einkommensgrenzen nicht überschritten sind. Der Einkommensteuerbescheid wird dadurch aber nicht zum Grundlagenbescheid für die Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulagen. Die Nachholung der Festsetzung der Sparzulage ist künftig von Amts wegen vorzunehmen und ein erneuter Antrag daher entbehrlich. Damit die Nachholung nicht am Eintritt der Festsetzungsverjährung scheitert, soll den Ablauf der Festsetzungsfrist für den Zeitraum von einem Jahr ab Bekanntgabe des geänderten Einkommensteuerbescheides gehemmt werden. Hatte der Arbeitnehmer bis zum Erlass des geänderten Einkommensteuerbescheids in der Annahme, die Einkommensgrenzen überschritten zu haben, keine Sparzulage beantragt oder wurde über einen solchen Antrag bis zum Erlass des geänderten Einkommensteuerbescheids noch nicht entschieden, soll bis zum Ablauf der Festsetzungsfrist nachträglich die Sparzulage beantragt und festgesetzt werden können. Mit einer Verlängerung der Festsetzungsfrist um bis zu einem Jahr wird erreicht, dass der Arbeitnehmer bei fehlerhafter Beantragung einer Wohnungsbauprämie für vermögenswirksame Leistungen die Arbeitnehmer-Sparzulage erstmalig beantragen kann.

Die elektronische Vermögensbildungsbescheinigung ersetzt die Anlage VL in Papierform und ist spätestens bis zum 28. Februar des der Anlage der vermögenswirksamen Leistungen folgenden Kalenderjahres zu übermitteln. Eine Übermittlung bis zum 28. Februar läuft beispielsweise auch konform mit der Übermittlung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung und der Daten zu den Kranken- und Pflegeversicherungs- sowie Altersvorsorgebeiträgen auf elektronischem Weg. Voraussetzung für die Gewährung der Arbeitnehmer-Sparzulage ist, dass der Arbeitnehmer gegenüber seinem Anbieter in die Datenübermittlung eingewilligt und ihm seine Steuer-Identifikationsnummer mitgeteilt hat. Die erforderliche Einwilligung gilt künftig auch als erteilt, wenn das Institut den Arbeitnehmer schriftlich darüber informiert, dass vom Vorliegen einer Einwilligung ausgegangen wird, wenn er dem nicht widerspricht. Werden die erforderlichen Daten trotz der vorliegenden Einwilligung nicht übermittelt, kann der Arbeitnehmer den Nachweis vermögenswirksam angelegter Leistungen aber auch in anderer Weise erbringen.

Derzeit ist noch offen, wann die praktischen Vorbereitungen für die Übermittlung der elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung abgeschlossen sein werden. Deshalb wird der Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung der geänderten Vorschriften im Zusammenhang mit der elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung durch ein zu veröffentlichendes Schreiben des Bundesfinanzministeriums mitgeteilt. Dabei wird der Zeitpunkt so gewählt, dass dem Arbeitnehmer ausreichend Zeit verbleibt, der Datenübermittlung zuzustimmen. Bis zum Zeitpunkt der erstmaligen Datenübermittlung gelten die derzeit bestehenden Regelungen fort, das heißt, die Anlage VL ist von den Anbietern in Papierform zu erteilen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 234 | Seite: 51 von 234
« zurück 48 49 50 51 52 53 54 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... Lohnsteuerhilfevereine seit über 40 Jahren die steuerlichen Interessen der Arbeitnehmer gegenüber den Finanzämtern erfolgreich vertreten!
 

Social Bookmarks