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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Die Umsatzsteuer ist ganz schön kompliziert...

Datum: 09.03.2012 | Rubrik: Ermäßigter Tarif
Die umfangreiche Vorschrift, was alles dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 Prozent statt dem regulären Satz von 19 Prozent unterliegt, ist eine umfangreiche Lektüre für alle diejenigen, die es immer schon ganz genau wissen wollten. Denn hier steht bis ins kleinste Detail, wann der Fiskus weniger Geld haben will und wann den vollen Betrag. Ein Beispiel ist die Beförderungsleistung. Hierzu heißt es im Gesetz, dass sich die Umsatzsteuer auf 7 Prozent ermäßigt
  • für die Beförderungen von Personen im Schienenbahnverkehr,

  • im Verkehr mit Oberleitungsomnibussen,

  • im genehmigten Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen,

  • im Verkehr mit Taxen, mit Drahtseilbahnen und sonstigen mechanischen Aufstiegshilfen aller Art und

  • die Beförderungen im Fährverkehr innerhalb einer Gemeinde oder wenn die Beförderungsstrecke nicht mehr als 50 km beträgt.
Wie verhält es sich nun mit einem Sessel- und Schlepplift in der Skihalle und ist entscheidend, ob die Liftbeförderung in einem Skigebiet im Freien oder in der Stadt in einer Halle erfolgt? Dies musste jetzt der Bundesfinanzhof klären (Az. XI B 87/10). Dabei ging es um eine Firma, die betrieb einen Skibetrieb in einer geschlossenen Hallenanlage, in der verschiedene Freizeitaktivitäten im Bereich des Wintersports angeboten wurden. In der Halle befanden sich Skipiste, Sessel- und Schlepplift für Ski- und Snowboardfahrer und eine Rodelbahn. Außerdem bestand die Möglichkeit, einen Skilehrer zu buchen. Für die verschiedenen Leistungen wurden verschiedener Tickets angeboten. So beinhaltete das zeitlich begrenzte Liftticket Pistennutzung und Liftbeförderung. Kostet das jetzt 7 oder die regulären 19 Prozent?

Entscheidend ist, ob der ermäßigte Steuersatz auf die Beförderung von Personen auf die Skihalle anzuwenden ist. Diese Frage ist nach Ansicht der Richter eindeutig zu verneinen. Die mittels Skilift vorgenommene Beförderungsleistung ist ausschließlich Mittel zum Zweck der für die Nutzer im Vordergrund stehenden Möglichkeit der Skiabfahrt und die Liftnutzung tritt hinter die Beförderung zurück. Aus Sicht eines Durchschnittsverbrauchers steht die Nutzung des Lifts in der Halle gerade nicht im Vordergrund.

Da der Skibetrieb auf dem Ticket Umsatzsteuer nach dem ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent ausgewiesen hatte, muss er von seinen Einnahmen nun also noch Geld ans Finanzamt überweisen, was zu Lasten seiner Nettoeinnahmen geht. Das wird dann vermutlich zur Folge haben, dass er die Preise künftig erhöht, weil der Fiskus jetzt immer mehr Anteile vom Gesamtumsatz haben möchte.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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