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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Probleme mit der grenzübergreifenden Doppelbesteuerung von Erbschaften...

Datum: 28.02.2012 | Rubrik: Erbschaft
Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern. Dieses Zitat von Benjamin Franklin lässt sich insbesondere auf die Erbschaftsteuer zu. Denn die Belastungen durch die grenzübergreifende Erbschaftsteuer können aufgrund von Diskriminierung und Doppelbesteuerung eine lähmende Wirkung auf die Bürger haben.

So sehen sich Bürger, die ausländisches Vermögen erben, häufig einer Besteuerung durch mehr als einen Staat gegenüber. In Extremfällen kann es sogar vorkommen, dass der Gesamtwert eines grenzübergreifend geerbten Vermögens in Steuern gezahlt werden muss, wenn der Fiskus verschiedener Länder das Recht auf Besteuerung dieser Erbschaft für sich beansprucht oder ausländische Erbschaften höher besteuert als Erbschaften im Heimatland. Dadurch können Bürger unter Umständen gezwungen sein, die geerbten Vermögenswerte zu verkaufen, nur um die Forderungen der Finanzämter zu erfüllen. Zudem entstehen auch Schwierigkeiten für Kleinunternehmen beim Betriebsübergang im Fall des Todes des Firmeneigentümers entstehen.

Um diese Probleme anzugehen, hat die EU-Kommission jetzt ein umfassendes Paket zur Erbschaftsteuer angenommen und schlägt Lösungen für grenzübergreifende Erbschaftsteuerangelegenheiten in der EU vor. Dabei bestehen im Bereich der grenzübergreifenden Erbschaftsteuer in der EU insbesondere zwei Hauptprobleme.

Der erste Angriffspunkt ist die Doppel- oder Mehrfachbesteuerung, bei der mehr als ein Mitgliedstaat das Besteuerungsrecht für dieselbe Erbschaft für sich beansprucht. Voneinander abweichende nationale Regelungen, ein Mangel an bilateralen Erbschaftsteuerabkommen und unangemessene nationale Maßnahmen zur Entlastung von der Doppelbesteuerung können dazu führen, dass Bürger auf dieselbe Erbschaft doppelt oder mehrfach Steuern zahlen. Der Fiskus muss nationale Erbschaftsteuerregelungen so anzuwenden, dass diese im Einklang mit den EU-Rechtsvorschriften in den Bereichen Nichtdiskriminierung und Freizügigkeit stehen. Die Kommission schlägt keine Harmonisierung der Erbschaftsteuerregelungen der Mitgliedstaaten vor und empfiehlt stattdessen eine breitere und flexiblere Anwendung der nationalen Maßnahmen gegen die Doppelbesteuerung. Das soll über pragmatische, zügige und kostenwirksame Lösung für die erheblichen Steuerbelastungen herbeiführen, denen viele Bürger ausgesetzt sind. Mit dem vorgelegten Paket werden Empfehlungen vorgeschlagen, wie die Staaten bestehende nationale Maßnahmen verbessern können, um für eine angemessene Entlastung von der Doppelbesteuerung zu sorgen.

Das zweite Problem mit der Erbschaftsteuer, dem Bürger ausgesetzt sein können, ist die steuerliche Diskriminierung. Einige Länder wenden einen höheren Steuersatz an, wenn sich Vermögenswerte, der Verstorbene oder der Erbe im Ausland befinden. Nach EU-Recht sind die Staaten verpflichtet, hierbei die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und Freizügigkeit zu wahren. Das Arbeitsdokument der EU-Kommission enthält Grundsätze für eine nichtdiskriminierende Erbschaft- und Schenkungsteuer, wodurch die Mitgliedstaaten unterstützt werden, ihre Bestimmungen mit dem EU-Recht in Einklang zu bringen.

Die Kommission wird Gespräche mit den Staaten einleiten, um eine Umsetzung der Empfehlung sicherzustellen und sie bei ihren Bemühungen unterstützen. In drei Jahren wird dann ein Bewertungsbericht vorgelegt, wie sich die Situation entwickelt hat.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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