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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Last-Minute-Check zum Steuersparen...

Datum: 20.12.2012 | Rubrik: Jahresendstrategie
Unternehmer und Freiberufler haben noch eine Fülle von Möglichkeiten, ihren Gewinn steueroptimiert zu gestalten.
  • Sind Pkw und andere Gegenstände schon seit Jahren im Betrieb, lohnt der Wechsel von der degressiven auf die lineare AfA. Dies ist in der Regel lukrativ, wenn die Abschreibungsdauer nur noch vier Jahre beträgt. Also sollten Selbstständige ihr Anlageverzeichnis durchforsten.

  • Fällt das vorläufige Jahreseinkommen unerwartet schlecht aus, ist ein Antrag auf Anpassung der Vorauszahlung nach unten zu bedenken. Eine Minderung wirkt sich entlastend auf die Liquidität aus. Im Gegenzug können teure Nachzahlungszinsen bei guten Ergebnissen vermieden werden, indem rechtzeitig ein Antrag auf Erhöhung der Vorauszahlungen gestellt wird. Steuerschulden werden nämlich nach 15 Monaten verzinst.

  • Zum Jahresende ist es üblich, Geschenke an Geschäftsfreunde zu verteilen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die nur bis zu einem Wert von 35 Euro netto ohne Umsatzsteuer pro Jahr und Empfänger als Betriebsausgabe abzugsfähig sind und dass diese Aufwendungen auf ein besonderes Konto der Buchführung „Geschenke an Geschäftsfreunde“, getrennt von allen anderen Kosten, gebucht werden.

  • Kleinunternehmer brauchen keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen, wenn sich der Umsatz im laufenden Jahr voraussichtlich maximal auf 50.000 Euro belaufen wird und er im Vorjahr höchstens 17.500 Euro betragen hat. Um die Höchstgrenze einhalten, können einige Leistungen erst nach Silvester ausgeführt werden. Wer seine im November ausgeführten Leistungen also erst so spät wie möglich Ende 2012 abrechnet und deshalb erst 2013 bezahlt bekommt, muss diese Umsätze nicht einbeziehen.

  • Zahlt der Arbeitgeber der Belegschaft Weihnachtgeld aus, handelt es sich um sonstige Bezüge. Die Lohnsteuer ist dabei im Zeitpunkt des Zuflusses beim Arbeitnehmer selbst dann einzubehalten, wenn das 13. Monatsgehalt für 2012 gewährt, aber erst im Januar 2013 ausgezahlt wird. Führt der Arbeitgeber bei Mitarbeitern einen internen Lohnsteuer-Jahresausgleich durch, kann er in der Lohnabrechnung für Dezember das gezahlte Weihnachtsgeld gleich mit in einem Arbeitsgang berechnen.

  • Bei Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld bietet sich eine Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersversorgung an. Dadurch lässt sich oftmals die Abgabenbelastung deutlich reduzieren. So erspart sich der Arbeitgeber seinen Anteil zur Sozialversicherung und der Beschäftigte zudem auch noch die Lohnsteuer.

  • Für Freiberufler und Unternehmer mit hohem zu versteuerndem Einkommen kommt der Abschluss eines Rürup-Vertrags noch in diesem Jahr in Betracht, da die Beitragsleistungen in großem Maße als Sonderausgaben abgesetzt werden können. Zusammen mit den Einzahlungen zur gesetzlichen oder berufsständischen Altersvorsorge sind das insgesamt bei Ehepaaren bis zu 26.600 Euro. Danach erfolgt eine jährliche Steigerung dieses Anteils um jeweils 2 % unabhängig davon, wann der Vertrag abgeschlossen worden ist. Zudem können durch eine Gesetzesänderung ab 2013 höhere Beiträge geltend gemacht werden.

  • Das Elterngeld richtet sich auch bei Selbstständigen nach dem bisherigen Einkommen des Partners, der zu Hause bleibt. Insoweit sind hier Erhöhungsmaßnahmen bis zur Geburt sinnvoll. Die sollten in dem letzten vollen Geschäftsjahr getätigt werden, das vor der Geburt endet. Soll das Kind beispielsweise im Februar 2013 auf die Welt kommen, ist der Gewinn von Unternehmer oder Freiberufler im Wirtschaftsjahr 2012 relevant. Dabei ist zu beachten, dass sich die Berechnung des Einkommens ab 2013 ändert.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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