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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neue amtliche Muster für Spendenbescheinigungen...

Datum: 19.12.2012 | Rubrik: Sonderausgaben
Wer gemeinnützige Organisationen unterstützt, wird dadurch bei seiner persönlichen Einkommensteuer entlastet. Voraussetzung ist jedoch, dass der Zuwendungsempfänger die Spende durch eine nach amtlichem Vordruck ausgestellte offizielle Zuwendungsbescheinigung bestätigt. Die verbindlichen Muster für Spendenbestätigungen wurden nun grundlegend überarbeitet und es gibt neue für Zuwendungsbestätigungen ab 1.1.2013.

Das Bayerische Landesamt für Steuern weist jetzt Im Dezember 2012 darauf hin, dass während einer Übergangszeit bis zum 31.12.2012 noch die bisherigen Muster verwendet werden können. Zum 1.1.2013 ist aber Schluss. Dann müssen die Spendenaussteller aber unbedingt auf die neuen Formulare umsteigen.

Die verbindlichen Muster dienen dazu, die für den Spendenabzug benötigten Informationen bundeseinheitlich zu regeln sowie den bürokratischen Aufwand für die Vereine möglichst gering zu halten. Das Bundesministerium der Finanzen hat nun gemeinsam mit den Finanzverwaltungen der Länder die verbindlichen Muster für Spendenbestätigungen grundlegend überarbeitet. Insbesondere wurden dabei auch für Sammelbestätigungen eigene Formulare erarbeitet.

Tipp:

Diese amtlichen Spendenbestätigungen stehen im Formular-Management-System der Bundesfinanzverwaltung unter https://www.formulare-bfinv.de/ffw/content.do zur Verfügung. Dort können die Bescheinigungen direkt online erstellt werden. Als zusätzlichen Service hat das Bayerische Landesamt für Steuern die Formulare auf seiner Internetseite (www.lfst.bayern.de) auch im praktischen Word-Format bereitgestellt. Damit können sie speziell auf den einzelnen Zuwendungsempfänger zugeschnitten werden. Veränderungen dürfen aber nur in bestimmtem Maße vorgenommen werden.

Den Umfang der zulässigen Anpassungen sowie Hinweise zum Ausfüllen der Bescheinigung regelt das zugehörige Anwendungsschreiben des Bundesfinanzministeriums vom 30. August 2012 (Az. IV C 4 - S 2223/07/0018 :005).

Hintergrund:

Spenden an begünstigte Einrichtungen sind mit bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte als Sonderausgaben absetzen. Je höher das eigene Einkommen also ist, umso mehr Spenden können steuermindernd geltend gemacht werden. Spenden können sowohl in einer Geldleistung als auch einer Sachzuwendung bestehen.

Bei Sachspenden sind jedoch besondere Voraussetzungen relevant, da dann nicht einfach ein Geldbetrag den Besitzer wechselt. Hier muss der Spender der steuerbegünstigten Körperschaft das Eigentum an dem gespendeten Wirtschaftsgut verschaffen. Im Regelfall geschieht dies durch Übergabe des Gegenstands. Als Sachspende kommen Wirtschaftsgüter aller Art, jedoch keine ehrenamtliche Arbeit oder unentgeltliche Überlassung von Räumen oder einem Pkw in Betracht. Das kann aber eine sog. Aufwandsspende sein. Sachspenden gibt es in zwei Varianten auszuweisen: Aus dem

Betriebsvermögen:

Die Sachzuwendung stammt aus einem Unternehmen oder einem freiberuflichen Umfeld. Hier ist der Entnahmewert zuzüglich der hierauf angefallenen Umsatzsteuer und damit brutto anzusetzen. Der Entnahmewert ist grundsätzlich der aktuelle Marktpreis.

Privatvermögen:

Hier ist ebenfalls der aktuelle Marktpreis (sog. gemeine Wert) des gespendeten Wirtschaftsguts maßgebend. Das gilt immer dann, wenn dessen Veräußerung keine Steuer auslösten würde. Steuerpflichtig wären etwa Spekulationsgeschäfte oder die Veräußerung von Wertpapieren über die Abgeltungsteuer.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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