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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

EU-Kommission sagt Betrügern den Kampf an...

Datum: 18.12.2012 | Rubrik: Steuerhinterziehung
Etwa eine Billion Euro gehen in der EU Jahr für Jahr durch Steuerhinterziehung und -umgehung verloren. Dieser Verlust an dringend benötigten Einnahmen ist auch eine Gefahr für die Steuergerechtigkeit. Zwar müssen die Mitgliedstaaten ihre nationalen Maßnahmen gegen die Steuerhinterziehung verschärfen, einseitige Lösungen allein reichen jedoch nicht aus. Denn im Binnenmarkt mit einer globalen Wirtschaft wird das Ausnutzen von Diskrepanzen zwischen den Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten und von Steuerschlupflöchern zu einem Sport für diejenigen, die sich ihren Pflichten entziehen wollen. Daher ist nach Meinung des EU-Kommissars für Steuern eine starke und einheitliche Haltung gegenüber Steuerhinterziehern und ihren Helfern unverzichtbar.

Vor diesem Hintergrund hat die Kommission am 6. Dezember 2012 in Brüssel einen Aktionsplan für ein effektiveres Vorgehen der EU gegen Steuerhinterziehung vorgelegt. Er enthält einen umfassenden Katalog für sofortige und künftige Maßnahmen, um den Mitgliedstaaten zu helfen, ihre Steuergrundlagen zu schützen und die Milliarden Euro an Steuern einzuziehen, die ihnen rechtmäßig zustehen.

Der erste Umsetzungsschritt beinhaltet eine entschiedene Haltung der EU gegenüber Steueroasen, die über die derzeitigen internationalen Maßnahmen hinausgeht. Den EU-Staaten werden einheitliche Kriterien an die Hand gegeben, um diese zu erkennen, so dass sie auf nationale schwarze Listen gesetzt werden können. Auch Nicht-EU-Mitgliedstaaten sollen dazu gebracht werden sollen, die in der EU geltenden Standards für verantwortliches Handeln im Steuerbereich anzuwenden.

Die zweite Empfehlung betrifft die aggressive Steuerplanung. So werden Vorschläge gemacht, wie gegen Rechtstricks und Schlupflöcher vorgegangen werden kann, die einige Unternehmen nutzen, um sich ihren Steuerpflichten zu entziehen. Die Länder werden angehalten, ihre Doppelbesteuerungsabkommen zu verbessern, um zu verhindern, dass durch doppelte Nichtbesteuerung überhaupt keine Steuern mehr gezahlt werden. Außerdem sollen die Mitgliedstaaten gemeinsame allgemeine Vorschriften zur Missbrauchsbekämpfung erlassen, wonach Transaktionen mit missbräuchlicher Gestaltung nicht anerkannt zu werden und sie stattdessen nach dem echten wirtschaftlichen Sachverhalt besteuert werden.

Andere geplante Initiativen sind etwa ein europäischer Verhaltenskodex für Steuerpflichtige, eine EU-weite Steueridentifikationsnummer, eine Überprüfung der Missbrauchsbekämpfungsvorschriften in wichtigen EU-Richtlinien und gemeinsame Leitlinien zur Rückverfolgung von Geldströmen. Um die Maßnahmen in der EU gegen schädlichen Steuerwettbewerb weiter zu verbessern, sollen die Mitgliedstaaten ihre Arbeit am EU-Verhaltenskodex für die Unternehmensbesteuerung intensivieren.

Um sicherzustellen, dass die Umsetzung des Aktionsplans vorangebracht wird und um zu verhindern, dass die Dynamik in der Bekämpfung von Steuerhinterziehung nachlässt, führt die Kommission neue Überwachungsinstrumente und Erfolgstabellen ein. Hierzu wird auf einer neuen Plattform für verantwortliches Handeln im Steuerbereich überwacht und berichtet, wie die einzelnen Länder die Empfehlungen umsetzen.

Hinweis:

Neben diesen Maßnahmen auf EU-Ebene sind nach Auffassung der Kommission aber auch Initiativen der Mitgliedstaaten notwendig, um auf nationaler Ebene für mehr Steuerehrlichkeit zu sorgen und Hinterziehung zu bekämpfen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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