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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Heirat bis Silvester bringt Steuerersparnis...

Datum: 14.12.2012 | Rubrik: Splittingtarif
Auch am 31. Dezember 2012 sind viele Standesämter traditionell geöffnet. Denn eine Reihe von Paaren will sich noch im alten Jahr ihr Ja-Wort geben und in den Hafen der Ehe einlaufen. Mit Blick auf den Fiskus lohnt sich diese Entscheidung, denn fürs gesamte Jahr gibt es dann rückwirkend den günstigen Splitting-Tarif. Den erhalten Ehepaare natürlich auch, wenn sie an Silvester keinen Termin mehr bekommen haben und auf einen anderen Tag in 2012 ausweichen.

Eine Heirat lohnt bis Silvester vor allem, wenn ein Partner Allein- oder Hauptverdiener ist. Hier bringt die Zusammenveranlagung den größten Steuervorteil. Als Faustregel gilt: Splitting führt meist zu einer Progressionsmilderung. Diese fällt umso höher aus, je weiter die jeweiligen Einkommen der Ehegatten auseinander liegen und je höher das gemeinsame zu versteuernde Einkommen ist. Verdienen beide Partner in etwa das Gleiche, ergeben sich kaum Ersparnisse durch den Splittingtarif.

Weist beispielsweise die Frau ein zu versteuerndes Einkommen von 100.000 Euro auf und verdient ihr Mann nichts, spart Splitting 8.134 Euro im Jahr. Hinzu kommen noch Entlastungen beim Solidaritätszuschlag und bei der Kirchensteuer. Verdient die Frau hingegen 70.000 Euro und der Mann 30.000 Euro, reduziert sich der Steuervorteil auf 1.159 Euro, obwohl die Haushaltskasse mit 100.000 Euro gleich gefüllt ist. Vierdient das Paar in etwa gleich viel, kann sich aus Steuersicht mit der Hochzeit Zeit lassen und zunächst unverheiratet die Silvesternacht verbringen.

Eine weitere Entlastung gibt es bei vermögenden Ehepaaren. Denn oberhalb eines Einkommens von 250.730 Euro wirkt eine Reichensteuer von 45 Prozent statt dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Bei Ehepaaren greift der Zuschlag erst oberhalb von 501.460 Euro. Eine saftige Steuerrückzahlung ergibt sich oft, wenn erst kurz vor Silvester geheiratet wird. Denn dann wurde das Paar zunächst fürs ganze Jahr noch als Alleinstehend besteuert, den Splittingvorteil überweist das Finanzamt später über den Einkommensteuerbescheid.

Diese Aussicht auf Erstattung für frisch vermählte Paare gibt es, weil diese ab dem Hochzeitsjahr unabhängig davon eine Zusammenveranlagung durchführen können, an welchem Tag sie sich das Ja-Wort gegeben haben. Dann gibt das Paar eine gemeinsame Erklärung ab beim Finanzamt ab und erhält nur einen Steuerbescheid. Diese kleine Arbeitserleichterung ist aber nur ein kleines Extra zur Aussicht auf steuerliche Entlastung, ein Leben lang oder bis zur späteren Trennung. Grundsätzlich verdoppeln sich nämlich alle Frei- und Pauschsätze mit Ausnahme vom Werbungskosten-Pauschbetrag für Arbeitnehmer und Rentner. Dann wird das zu versteuernde Einkommen beider Partner halbiert und die darauf entfallende Steuer anschließend verdoppelt.

Diese Zusammenveranlagung können Paare unabhängig davon anwenden, in welchem Verhältnis die Ehegatten das gemeinsame Einkommen erzielt haben. Ein Partner kann also auch keine Einkünfte haben und der andere Millioneneinnahmen.

Tipp:

Hat das frisch vermählte Paar schon Nachwuchs, kann es Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben absetzen. Um die Höchstbeträge pro Sprössling von 4.000 Euro voll auszuschöpfen, lohnt eine gesplittete Zahlung vor und nach Silvester.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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