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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Geschenke an Geschäftsfreunde zählen nicht immer...

Datum: 10.12.2012 | Rubrik: Betriebsausgaben
Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft und aus Sicht eines Unternehmers können sie auch dazu beitragenden, den Umsatz fürs kommende Jahr anzukurbeln. Kaum steht der Adventskranz auf dem Wohnzimmertisch, ist es daher allgemein üblich, Weihnachtsgeschenke unter Geschäftspartnern auszutauschen. Aus diesem Grund wandern eine gute Flasche Wein, edle Pralinen oder der gut gefüllte Präsentkorb zwischen Kunden und Lieferanten oder Handelsvertretern und Auftraggeber hin und her. Die Post freut sich über die Zusatzeinnahmen und das Finanzamt schaut genau hin.

Denn der Aufwand für Geschenke oder kleine Aufmerksamkeiten lässt sich nicht generell als gewinnmindernde Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Hier gibt es nämlich strenge Formalien. Wer die nicht einhält oder sich bei seinen Weihnachtsgeschenken zu großzügig erweist, verschenkt die mögliche Steuerersparnis. Die besonderen Regelungen sollten daher beachtet werden, denn Betriebsprüfer schauen sich solche Kosten regelmäßig an.

Das betrifft vor allem den Aspekt, dass Geschenke an Geschäftsfreunde laut Einkommensteuergesetz nur bis zu einem Nettowert ohne Umsatzsteuer von 35 Euro pro Jahr und je Empfänger als Betriebsausgaben abzugsfähig sind. Sind beispielsweise Versicherungsvertreter oder Ärzte nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, müssen sie die Umsatzsteuer mit in die Ermittlung der Wertgrenze einzubeziehen. In diesen Fällen darf der Bruttobetrag nicht mehr als 35 Euro betragen.

Ist diese Hürde geschafft, müssen ordnungsgemäße Eingangsrechnungen über die eingekauften Präsente vorhanden sein, auf denen die Namen der Empfänger vermerkt sind. Bei Belegen mit vielen Einzelpositionen sollte eine gesonderte Liste der Geschenke mit den Namen der jeweiligen Empfänger sowie der Art und der Betragshöhe erstellt werden. Diese Aufwendungen müssen anschließend auf einem besonderen Konto der Buchführung vermerkt werden. Dieses Konto nennt sich „Geschenke an Geschäftsfreunde“ und ist getrennt von allen anderen Kosten der Firma zu führen.

Ist das Unternehmen großzügig und überschreitet die Wertgrenze sämtlicher Geschenke pro Person und Jahr den Betrag von 35 Euro oder beachtet es die formellen Voraussetzungen zu Rechnung und Verbuchung nicht, lassen sich die Geschenke an diese Personen insgesamt nicht als Betriebsausgaben absetzen. Das hat dann noch den negativen Effekt, dass der nichtabzugsfähige Nettobetrag dann auch noch der Umsatzsteuer unterliegt.

Firmen haben bei betrieblich veranlassten Sachzuwendungen und Geschenken alternativ auch die Möglichkeit, eine Pauschalsteuer von 30 Prozent zu bezahlen. Dies ist nur ausgeschlossen, wenn es sich um Sachzuwendungen je Empfänger und Geschäftsjahr von mehr als 10.000 Euro handelt. So teuer wird es an Weihnachten wohl nur selten. Auch diese Zuwendungen sind aufzuzeichnen, um diese Grenze prüfen zu können. Der Vorteil dieser Pauschalversteuerung durch den Zuwendenden ist, dass der Empfänger sein erhaltenes Geschenk dann nicht als Betriebseinnahme versteuern muss. Der Unternehmer muss den Zuwendungsempfänger nur darüber informieren, dass er die Pauschalierung anwendet. Sonst weiß der Beschenkte ja gar nicht, dass er selbst zu weihnachten nichts versteuern muss.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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