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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Zwei verschiedene Wege bei Selbstständigen...

Datum: 07.12.2012 | Rubrik: Gewinnverlagerung
Bilanzierende Kapital- und Personengesellschaften, Einzelunternehmer, Landwirte sowie Freiberufler können Einkünfte nicht so einfach auf 2012 vorziehen oder nach 2013 verschieben. Denn - unabhängig von der Zahlung - es muss im Jahresabschluss bereits eine erfolgswirksame Forderung oder Verbindlichkeit ausgewiesen werden. Für sie besteht lediglich die Möglichkeit, Lieferungen an Kunden erst 2013 auszuführen oder Auftragsarbeiten erst nach dem Jahreswechsel abzunehmen.

Auch der Kauf von betrieblichen Wirtschaftsgütern bringt kaum Minderungspotential, da die Abschreibung monatlich zu erfolgen hat und damit der Erwerb im Dezember nur 1/12 der Jahres-AfA als Betriebsausgabe bringt. Anders sieht es bei Gütern mit Nettopreisen bis 150 Euro aus. Hier kann als geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) eine Sofortabschreibung in voller Höhe erfolgen. Bei Anschaffungskosten zwischen 150,01 und 1.000 Euro pro Wirtschaftsgut wird laut Gesetz über fünf Jahre abgeschrieben. Da hier keine zeitanteilige Berechnung erfolgt, gelingt beim Kauf im Dezember 2012 die volle AfA von 20 Prozent auf den Kaufpreis.

Alternativ zur sofortigen Abschreibung für GWG bis zur Höhe von 150 Euro pro Wirtschaftsgut ist dies auch bis 410 Euro möglich. Die sog. Poolabschreibung für alle Wirtschaftsgüter zwischen 150,01 und 1.000 Euro kann nur noch angewendet werden, wenn die sofortige Abschreibung für GWG ausschließlich bei Preisen bis 150 Euro gewählt wird.

Hinweis:

Um noch von der AfA im alten Jahr zu profitieren, muss der Gegenstand an Silvester nicht nur bestellt, sondern bereits angeschafft sein.

Ermitteln Selbstständigen ihren Gewinn hingegen durch die Einnahme-Überschuss-Rechnung, können diese die Höhe ihrer steuerpflichtigen Einkünfte beeinflussen, indem sie ihre Leistungen erst in 2013 abrechnen, Rechnungen über bezogene Leistungen aber noch in diesem Jahr begleichen oder Vorauszahlungen leisten. Denn für Freiberufler sowie Nicht-Kaufleute gilt das Zu- und Abflussprinzip. Zahlt der Rechtsanwalt die Handwerkerrechnung noch im Dezember, hat er Betriebsausgaben für 2012. Wartet er mit der Überweisung hingegen den Jahreswechsel ab, ist der Aufwand erst in 2013 zu verbuchen.

Eine Ausnahme gilt jedoch für regelmäßig wiederkehrende Zahlungen, die nach dem 20.12. und vor dem 11.1. erfolgen. Diese gelten nach dem Gesetz in dem Jahr als Einnahme oder Ausgabe, für das sie geleistet werden. So führt etwa die am 22. Dezember vorausgezahlte Leasingrate für den Betriebs-Pkw für den Januar zu keinem steuerwirksamen Aufwand in 2012, sondern erst nach dem Jahreswechsel. Zahlt der Anwalt hingegen bis zum 20. Dezember, kann er die Rate als Betriebsausgabe fürs laufende Jahr verbuchen. Entsprechendes gilt grundsätzlich auch für die Umsatzsteuervorauszahlung am 10. Januar des Folgejahres für den Dezember. Nur wenn der 10. Januar auf einen Sams- oder Sonntag fällt, verschiebt sich die Fälligkeit der Umsatzsteuervorauszahlungen auf den nächstfolgenden Werktag und damit auf den 11./12. Januar. Insoweit fällt die Zahlung ans oder Erstattung vom Finanzamt außerhalb des Zehn-Tage-Zeitraums als Betriebseinnahme oder -ausgabe ins alte Geschäftsjahr.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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