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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steueregeln für Zahlungen und Aufwandsentschädigungen...

Datum: 23.11.2012 | Rubrik: Schiedsrichter
Besonders an den Wochenenden sind Tausende von Schiedsrichter und Assistenten aktiv, um etwa ein Fußballspiel in der Kreisklasse zu leiten oder im Tennissport an der Linie aktiv zu bleiben. Die Oberfinanzdirektion Frankfurt erläutert jetzt in einer Verfügung, wie der Fiskus die Vergütungen und Aufwandentschädigungen behandelt (Az. S 2257 A – 19 – St 218). Hierbei kommt es zu einer Qualifizierung der Einkünfte, was nach den Verhältnissen des Einzelfalls erfolgt.
  • Zahlungen und Aufwandentschädigungen an Fußballschiedsrichter und ihre Assistenten sind grundsätzlich als sonstige Einkünfte zu erfassen, wenn ihr Einsatz ausschließlich auf nationaler Ebene vom Verband (DFB einschließlich der Landes- und Regionalverbände) bestimmt wird.

  • Schiedsrichter und Schiedsrichter-Assistenten, die darüber hinaus auch international für die UEFA oder die FIFA oder in anderen ausländischen Ligen (z. B. Stars-League-Katar) eingesetzt werden, erzielen hingegen aus ihrer gesamten Schiedsrichtertätigkeit Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Für diese Qualifikation ist entscheidend, ob ein internationaler Einsatz für einen weiteren Verband stattgefunden hat. Aus diesem Grund erzielen sie erstmalig gewerbliche Einkünfte bei Nominierung durch einen weiteren Verband und Leitung eines Spiels für diesen Verband. Ein Verzicht auf die Leitung des Spiels oder die bloße Meldung auf die den Verbänden zur Auswahl stehenden Listen reicht für das Vorliegen von gewerblichen Einkünften allein noch nicht aus.

  • Werden Schiedsrichter auch für Werbezwecke tätig, erzielen sie insoweit ebenfalls Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Besteht zwischen der Tätigkeit als Schiedsrichter und der Werbetätigkeit ein sachlicher Zusammenhang - beispielsweise Trikotwerbung -, liegt ein einheitlicher Gewerbebetrieb vor. Das gilt selbst dann, wenn Schiedsrichtern ausschließlich national eingesetzt werden.

  • Für Schiedsrichter anderer Sportarten können die vorgenannte Grundsätze nicht ohne Prüfung der genauen Verbandstrukturen ausgeweitet werden.

  • Unabhängig von der Qualifikation der Zahlungen und Aufwandsentschädigungen als gewerbliche oder sonstige Einkünfte muss für eine steuerliche Anerkennung immer eine Einkunftserzielungsabsicht vorliegen. Übersteigen die Ausgaben für die Tätigkeit etwa durch Fahrtkosten dauerhaft die Einnahmen, kann es an nämlich an der Einkunftserzielungsabsicht mangeln.

  • Ehrenamtlich tätige Schiedsrichter im Amateuerbereich können den Ehrenamtsfreibetrag von 500 Euro in Anspruch nehmen, wenn sie die übrigen Voraussetzungen für diese Vergünstigung erfüllen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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