Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Umstellung aufs elektronische Verfahren muss erst im Laufe vom 2013 sein...

Datum: 10.10.2012 | Rubrik: Lohnsteuer
Zum 1.1.2013 gehen die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) an den Start, und an Neujahr besteht die Pflicht aller Arbeitgeber, die wichtigen Daten für den Lohnsteuerabzug elektronisch abzurufen. Jedoch gewährt das Bundesfinanzministerium jetzt eine Kulanzfrist bis zum 31.12.2013 und während der Kulanzfrist kann jeder Arbeitgeber flexibel entscheiden, wann er das bisherige Papierverfahren über die Lohnsteuerkarte aus 2010 auf das neue elektronische Verfahren umstellt. Es werden von der Finanzverwaltung nämlich keine Merkmale für den Einstieg vorgegeben (Az. IV C 5 - S 2363/07/0002-03).

Hinweis: Unabhängig davon müssen in jedem Fall die Freibeträge von den Arbeitnehmern für das Jahr 2013 neu beantragt werden.

Bis Silvester 2013 kann jeder Arbeitgeber individuell für sich selbst beschließen, ob er sofort oder wann er die bisherige Papier-Lohnsteuerkarte auf das elektronische Verfahren umstellt. Der Einstieg alt/neu sollte aber vom Lohnbüro des Betriebes jeweils Absprache mit dem jeweiligen Hersteller der eingesetzten Software und möglicherweise auch dem eigenen Steuerberater erfolgen. Erfolgt die Lohnabrechnung derzeit mit einem Softwareprodukt, werden die entsprechenden Hersteller bestimmt ein oder mehrere Updates zum elektronischen Abruf der Daten anbieten.

Dem Arbeitgeber steht es übrigens während der einjährigen Kulanzfrist frei, wie er in den elektronischen Abruf einsteigt:
  • Sofort mit allen Arbeitnehmern gleichzeitig,

  • Schritt für Schritt pro Arbeitnehmer oder

  • je Abteilung und Betriebsstätte.
Das kann je nach interner Abwicklung im Unternehmen unterschiedlich erfolgen.

Hinweis: Der späteste Einstieg ist der Zeitpunkt der Abrechnung für Dezember 2013. Denn mindestens eine Abrechnung im Jahr 2013 muss noch mit den elektronischen Daten erfolgen.

Der Abruf der Daten ist bereits freiwillig ab dem 1.11.2012 möglich, denn ab diesem Zeitpunkt steht die Datenbank für alle Arbeitgeber mit ihren Inhalten zum 1.1.2013 zur Verfügung. Für den Abruf der Daten benötigt der Arbeitgeber von jedem Arbeitnehmer dessen Steuer-Identifikationsnummer und das Geburtsdatum, sonst ist keine Zuordnung möglich.

Bis zur Umstellung auf den elektronischen Abruf der Daten der Arbeitnehmer bleibt alles wie bisher. Das bedeutet: Für die Lohnabrechnung werden die bisher verwendeten Papierdaten - das sind Lohnsteuerkarte 2010 oder eine Ersatzbescheinigung - genutzt. Arbeitnehmer müssen zwingend ihre Freibeträge für das Jahr 2013 neu beantragen, sonst wird dem Arbeitgeber beim ersten elektronischen Abruf der Daten kein Freibetrag übermittelt. Solange aber über Papier abgerechnet wird, gilt der bisher gültige Freibetrag.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 234 | Seite: 183 von 234
« zurück 180 181 182 183 184 185 186 » weiter
Mi., 22. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... Steuerzahler mehr absetzen können als Sie glauben ...
 

Social Bookmarks