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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Mehr Nettolohn ohne Abgaben für geringfügig Beschäftigte...

Datum: 05.10.2012 | Rubrik: Minijob
Ab dem Jahreswechsel können Mini-Jobber nicht nur bis 400 Euro verdienen, wenn sie die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeitrag umgehen wollen. Denn für in der gewerblichen Wirtschaft oder Privathaushalten geringfügig Beschäftigte erhöht Ein gerade beschlossener Regierungsentwurf zum Gesetz zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung zum 1. Januar 2013 die Verdienstgrenze für Minijobber auf 450 und somit um 50 Euro monatlich.

Als weitere wichtige Änderung werden gleichzeitig ihre Rentenbeiträge als Arbeitnehmer automatisch selbst aufgestockt, sofern sie nicht darauf ausdrücklich verzichten. Das soll das Risiko der Altersarmut senken. Während bislang geringfügig Beschäftigte selbst freiwillig in die Rentenkasse einzahlen können, wenn sie den Pauschalbetrag des Arbeitgebers aus dem Minijob freiwillig von 15 auf 19,6 Prozent aufstocken. Diese Möglichkeit nehmen sie allerdings zu wenige in Anspruch, obwohl sie sich damit auch gegen das Risiko der Erwerbsminderung absichern und zudem dann Zulagen auf Riester-Sparverträge erreichen können, indem sie die kleine Differenz von ein paar Euro im Monat mehr zahlen. Die Änderungen sehen vier Neuregelungen vor:
  • Die Entgeltgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigungen steigt für Gehälter ab dem 1. Januar 2013 von bisher 400 auf 450 Euro brutto monatlich.

  • Die bisherige Regel hinsichtlich der Einbeziehung von Mini-Jobbern in die Rentenversicherung wird umgedreht und anders angewendet. Denn geringfügig entlohnte Arbeitnehmer bis 450 Euro werden künftig grundsätzlich der normalen Rentenversicherungspflicht unterworfen. Sie erhalten jedoch die Gelegenheit, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Dann bleibt es bei dem Pauschalbeitrag des Arbeitgebers zur Rentenversicherung. Der beträgt 15 Prozent vom Lohn in der gewerblichen Wirtschaft und 5 Prozent vom Arbeitsentgelt für Minijobber in Privathaushalten. Der Befreiungsantrag ist dem Arbeitgeber schriftliche zu übergeben. der die Befreiung dann der Minijobzentrale meldet.

  • Als Folge daraus wird die Gleitzone für sogenannte Mini-Jobs von derzeit 400 auf nun 450 Euro und von 800 auf 850 Euro im Monat erhöht. Diese gering verdienenden Arbeitnehmer zwischen 400 und 800 sind zwar aktuell nicht ganz sozialversicherungsfrei, doch sie zahlen nicht einen verringerten Betrag, je näher an die 800, umso höher fällt der aus. Dazu wird die Berechnungsformel entsprechend von 400 auf den Startwert 450 Euro angepasst. Auf die Regelung darf wie bisher auch 2013 verzichtet werden. Dann wird das tatsächliche Gehalt als Beitragsbemessungsgrundlage für die normalen Rentenbeiträge hergezogen.

  • Für bereits am 31. Dezember 2012 bestehende Beschäftigungsverhältnisse gibt es Bestandsschutz- und Übergangsregelungen. Das gilt sowohl für die Mini-Jobber bis 400 Euro als auch die Mini-Jobber im Bereich bis zu 800 Euro. Für sie bleibt der der jetzige rentenversicherungsrechtliche Status bestehen. Sie können aber auch künftig die normale Versicherungspflicht in der Rentenversicherung wählen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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