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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuerbegünstigte Büroveräußerung bei einem Steuerberater...

Datum: 04.10.2012 | Rubrik: Teilbetriebsveräußerung
Ein Beratungsbüro vom Steuerberater besteht in der Regel aus dem zu diesem Büro gehörenden Mandantenstamm sowie der sachlichen (Schränke, Regale) und personellen (Mitarbeiter) Ausstattung. Veräußert nun ein Steuerberater ein solches Beratungsbüro, kann darin eine steuerbegünstigte Teilbetriebsveräußerung vorliegen, auch wenn der Freiberufler seine Tätigkeit anschließend in einem anderen Büro fortsetzt. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (Az. VIII R 22/09).

Im zugrunde liegenden Urteilsfall hatte ein Steuerberater gegen die Entscheidung seines Finanzamts geklagt. Er betrieb zeitweilig an drei verschiedenen Orten Beratungsbüros betrieb. Zwei Geschäftsräume lagen nur 22 km voneinander entfernt. Diese beiden Dienststellen hatte der Steuerberater von verschiedenen anderen Steuerberatern erworben und nach seinen Erläuterungen anschließend auch im Wesentlichen unverändert fortgeführt. Das dritte und weiter entfernt liegende Büro hatte er selbst neu gegründet. Von den beiden näher beieinander liegenden Büros hatte der Selbstständige eines verkauft und daraus einen Gewinn erzielt. Für die Besteuerung des Veräußerungsgeschäftes machte er die gesetzliche Tarifermäßigung für solle Fälle geltend (Freibetrag, reduzierter Steuersatz). Finanzamt und Finanzgericht hatten jedoch bereits die Voraussetzungen hierfür unter Bezugnahme auf die bis dahin ergangene Rechtsprechung verneint.

Der BFH hatte nämlich in der Vergangenheit geurteilt, dass eine steuerbegünstigte Teilbetriebsveräußerung bei einem Freiberufler nur in zwei Fallgruppen in Betracht kommt.
  • Entweder muss eine von zwei verschiedenartigen Tätigkeiten vollständig aufgegeben werden oder

  • bei gleichartigen Tätigkeiten muss die Tätigkeit in einem von mehreren räumlich abgegrenzten Wirkungskreisen zumindest vorübergehend vollständig eingestellt werden.
Im jetzt aktuell entschiedenen Urteilsfall überschnitten sich die räumlichen Wirkungskreise der beiden nah beieinander liegenden Steuerberatungsbüros (Alternative 2).

Hiervon ausgehend, hat der BFH nun die erforderliche Selbständigkeit des veräußerten Vermögensteils - in Form eines Teilbetriebs - über die bisherige Rechtsprechung hinaus auch dann für möglich gehalten, wenn der veräußerte Teilbetrieb in seinem ursprünglich beim Erwerb vorhandenen Zuschnitt bis zu seiner Veräußerung im Wesentlichen unverändert fortgeführt worden ist. Die fehlende vollständige räumliche Trennung zwischen den beiden Teilbetrieben ist dann unbeachtlich. Das Finanzgericht muss allerdings nun im Nachgang noch prüfen, ob diese Voraussetzungen vorliegen, was bislang nicht vollständig aufgeklärt war.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Fr., 24. November 2017

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