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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kein Geld verschenken - jetzt Antrag für 2013 stellen...

Datum: 28.09.2012 | Rubrik: Lohnsteuer-Freibeträge
Sowohl das Bundesfinanzministerium am 26. September als auch die Oberfinanzdirektion Karlsruhe am 21.9.2012 und das Bayerische Landesamt für Steuern am 17.9.2012 weisen nahezu zeitgleich und unabhängig von einander in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die elektronische Lohnsteuerkarte 2013 kommt und für 2012 beantragte Freibeträge ab dem anstehenden Jahreswechsel ihre Gültigkeit verlieren. Aus diesem Grund müssen sie daher für 2013 neu beantragt werden. Ausnahme: Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und Hinterbliebene, die bereits über das Jahr 2012 hinaus gewährt wurden, behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Wer will, dass 2013 Freibeträge schon beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden, beispielsweise Freibeträge bei Berufspendlern oder Steuerprivilegien für volljährige Kinder, kann ab Oktober 2012 beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt einen entsprechenden Antrag stellen. Wer mit der ersten elektronischen Lohnabrechnung im Jahr 2013 keine böse Überraschung erleben möchte, sollte also jetzt die Freibeträge 2013 bis zum Jahresende 2012 neu beantragen. Ansonsten besteht die Gefahr, netto weniger in der Lohntüte zu haben als bisher.

Für Arbeitnehmer bedeutet die Umstellung: Sie sollten in jedem Fall die eigenen Daten überprüfen, sonst drohen Ihnen falsche Steuerbescheide mit eventuell zu hohen Nachzahlungsforderungen.

Das ist neu: Unter dem Namen "ELStAM" (für "Elektronische LohnSteuerAbzugs-Merkmale") werden künftig alle Daten für den Lohnsteuerabzug zwischen Finanzämtern, Unternehmen und Arbeitnehmern elektronisch übermittelt. Zum 1. Januar 2013 startet das neue Verfahren. Mit der Umstellung müssen die Freibeträge für den Lohnsteuerabzug neu beantragt werden.

Hinweis: Arbeitnehmer können ihre zum 1. Januar 2013 gültigen ELStAM voraussichtlich ab dem Start des Lohnsteuerermäßigungsverfahrens laufend im ElsterOnline-Portal (www.elsteronline.de) einsehen. Dazu ist eine einmalige, kostenfreie Registrierung mit der steuerlichen Identifikationsnummer erforderlich.

Bis 2010 wies die Papier-Lohnsteuerkarte die für den Lohnsteuerabzug im jeweiligen Jahr relevanten Daten aus. Die Freibeträge waren jährlich neu einzutragen. Für die Jahre 2011 und 2012 galt - aufgrund technischer Schwierigkeiten bei der Umstellung von Papier auf EDV - eine Übergangsregelung. Im Hinblick auf die Einführung des neuen elektronischen Verfahrens wurden keine Papier-Lohnsteuerkarten mehr ausgegeben. Danach haben in den letzten zwei Jahren ausnahmsweise die Freibeträge ohne Antrag im Folgejahr weitergegolten. Durch diese Übergangsregelung ist die bisherige Praxis in Vergessenheit geraten.

Tipp: Zur Vermeidung langer Wartezeiten empfehlen die Behörden die Einreichung des Antrags auf Lohnsteuerermäßigung auf dem Postweg. Ein Vordruck für den Antrag ist ab Oktober 2012 im Internet unter www.formulare-bfinv.de oder alternativ unter www.lfst.bayern.de, unter Formulare, Punkt Lohnsteuer, Arbeitnehmer zu finden sowie im Finanzamt erhältlich. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.elster.de.

Bei denjenigen, der jetzt keinen Freibetrag beantragen, ist die zuviel einbehaltene Lohnsteuer allerdings nicht endgültig verloren und bleibt nicht auf Dauer in der Finanzkasse. Denn die Freibeträge können auch im Nachhinein mit der Einkommensteuererklärung oder dem Lohnsteuer-Jahresausgleich für 2013 geltend gemacht werden. Allerdings steht dann dieses Geld den Steuerzahlern frühestens zwölf Monate später zur Verfügung.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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