Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Unternehmer müssen jetzt Erstattungsantrag stellen...

Datum: 21.09.2012 | Rubrik: Vorsteuervergütung
Wurden Selbstständigen anlässlich von Geschäftsreisen oder Messebesuchen jenseits der Grenze im übrigen EU-Ausland Aufwendungen in Rechnungen gestellt, in denen ausländische Umsatzsteuer enthalten ist, dürfen sie diese nicht bei ihrem deutschen Finanzamt als Vorsteuer geltend machen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Unternehmer sich aber die ausländische Umsatzsteuer erstatten lassen. Allerdings sollten sie sich beeilen, wenn es um Rechnungen aus dem Jahr 2011 geht. Denn die Frist läuft Ende September 2012 aus und kann nicht verlängert werden.

Darauf müssen Unternehmer jetzt achten, denn im Vorjahr durfte der Antrag für 2009 über den 30.9.2010 hinaus ausnahmsweise noch bis Ende März 2011 abgegeben werden. Das lag daran, dass der EU-Ministerrat eine geänderte Mehrwertsteuer-Richtlinie beschlossen hatte, wodurch Unternehmen eine Fristverlängerung zur Erstattung der Umsatzsteuer von sechs Monaten gewährt worden war. Daher konnten sie ihren Vorsteuer-Vergütungsantrag beim Bundeszentralamt für Steuern ausnahmsweise noch bis zum neuen Ausschlusstermin 31. März 2011 stellen. Anlass für dieses Entgegenkommen der EU waren Umstellungsschwierigkeiten bei der Änderung des Vorsteuervergütungsverfahrens, das im Jahr 2010 erstmals nach einem gravierend geänderten Antragsverfahren anzuwenden war.

Das neue EDV-Verfahren läuft wie folgt ab: Nach Einreichen des Antrags erhalten Unternehmer eine elektronische Eingangsbestätigung und das Bundeszentralamt für Steuern leitet den Antrag elektronisch an den EU-Mitgliedstaat weiter, der die Vergütung vorzunehmen hat. Anschließend hat dieses Land maximal sechs Monate Zeit, um über den Antrag zu entscheiden. Die Zahlung ist dann zügig an den Unternehmer vorzunehmen. Bummelt ein Staat, haben Unternehmer einen Anspruch auf Verzinsung der zu vergütenden Vorsteuerbeträge.

Früher musste dies in Papierform bei der zuständigen Stelle im jeweiligen Land erfolgen, oft auch noch in der entsprechenden Landessprache. Nunmehr wird die Vergütung über ein elektronisches Portal (im Internet über www.bzst.de aufrufbar) beantragt. Hierbei hat der Unternehmer die erworbenen Gegenstände und in Anspruch genommene Dienstleistung nach vorgegebenen Kennziffern aufschlüsseln, was für 2011 spätestens noch am 30.9.2012 erlaubt ist.

Hinweis: Grundsätzliche Bedingung für den Erstattungsantrag bei Vorsteuer innerhalb des Gemeinschaftsgebietes ist, dass ein inländischer Unternehmer im betreffenden Staat nicht ansässig ist, dort auch selbst im Vergütungszeitraum keine Umsätze getätigt hatte und in Deutschland steuerpflichtige Leistungen ausführt, die ihn zum Vorsteuerabzug berechtigen. Die Mindestbeträge für einen Jahresantrag liegen bei 50 Euro. Auch Rechnungen der Belegschaft können geltend gemacht werden. Unternehmer müssen keine Originalrechnungen oder Einfuhrdokumente vorlegen, lediglich ab einem Betrag von 1.000 Euro ist für den Antrag eine eingescannte Rechnungskopie nötig. Bei Benzinquittungen gilt das ab 250 Euro.

Da für eine erfolgreiche Erstattung oftmals noch die in Frage kommenden Unterlagen zu suchen sind, sollten die Arbeiten jetzt nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden, auch wenn noch ein paar Tage Zeit bleibt.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 234 | Seite: 171 von 234
« zurück 168 169 170 171 172 173 174 » weiter
Do., 23. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... nach Angaben des Bundesrechnungshofes, jeder zweite Steuerbescheid fehlerhaft ist!
 

Social Bookmarks