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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neuregelungen beim Ausstellen für 2013

Datum: 18.09.2012 | Rubrik: Lohnsteuerbescheinigung
Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, am Ende des Kalenderjahres oder bei vorzeitiger Beendigung des Dienstverhältnisses das Lohnkonto abzuschließen und auf der Grundlage der dort aufgezeichneten Daten der Finanzverwaltung bis zum 28. Februar des Folgejahres eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung sowohl für unbeschränkt als auch für beschränkt einkommensteuerpflichtige Arbeitnehmer zu übermitteln. Die Datenübermittlung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung wird authentifiziert vorgenommen, indem das hierfür erforderliche Zertifikat vom Datenübermittler einmalig im ElsterOnline-Portal (www.elsteronline.de) beantragt werden muss. Ohne Authentifizierungsvorgang ist die elektronische Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung nicht möglich.

Hinweis: Arbeitgeber ohne maschinelle Lohnabrechnung, die ausschließlich Arbeitnehmer im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung in ihren Privathaushalten haben, können anstelle der elektronischen eine entsprechende manuelle Lohnsteuerbescheinigung erteilen.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die beiden Musters für den Ausdruck der elektronischen bzw. Ausstellung der besonderen Lohnsteuerbescheinigung 2013 bekannt gegeben und beide Vordrucke als Anlage beigefügt (Az. V). Dabei müssen Arbeitgeber die abgerufenen elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale ELStAM verwenden.

Aus Sicht der Angestellten sind folgende Punkte zu beachten:
  • Dem Arbeitnehmer ist ein Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung mit Angabe der Steuer-Identifikationsnummer (IdNr.) auszuhändigen oder elektronisch bereitzustellen.

  • Bescheinigt werden die abgerufenen elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) oder die auf der entsprechenden Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale.

  • Nach der Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung kann der Arbeitnehmer keine Berichtigung der Lohnsteuerbescheinigung mehr verlangen und ein unzutreffender Lohnsteuerabzug kann mit Einwendungen gegen die Lohnsteuerbescheinigung nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dies kommt nur noch im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung in Betracht.

  • Die vom Arbeitgeber zu Unrecht angemeldeten und an das Finanzamt (FA) abgeführten Lohnsteuerbeträge sind als Arbeitslohn beim Arbeitnehmer dann steuerlich zu erfassen, wenn der Lohnsteuerabzug nicht mehr geändert werden.

  • Für Klagen eines Arbeitnehmers gegen seinen früheren Arbeitgeber auf Korrektur der ausgestellten Lohnsteuerbescheinigung ist nicht der Rechtsweg zu den Finanz-, sondern zu den Arbeitsgerichten eröffnet.

  • Wird von steuerfreien Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit zu Unrecht Lohnsteuer einbehalten und ans FA abgeführt, ist auch diese Lohnsteuer in der Lohnsteuerbescheinigung einzutragen und auf die festgesetzte Einkommensteuerschuld des Arbeitnehmers anzurechnen. Das gilt z.B. nach Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht von den im Ausland bezogenen Lohneinkünften. Hinweis: Bewirkt die fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigung durch den Arbeitgeber, dass der Arbeitnehmer zu einer überhöhten Einkommensteuer veranlagt wird, so kann dem Arbeitnehmer gegen den Arbeitgeber ein Schadensersatzanspruch zustehen.

  • Verzichten Arbeitnehmer auf die Auszahlung von Teilen ihres Gehalts - oder Teile eines angesammelten Wertguthabens - zugunsten einer Beihilfe des Arbeitgebers an von einer Katastrophe betroffene Arbeitnehmer des Unternehmens oder zugunsten einer Zahlung auf ein Spendenkonto, bleiben dieser Teil des Lohns steuerfrei und ist nicht in der Lohnsteuerbescheinigung anzugeben.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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