Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Neues Muster für den Sonderausgabenabzug...

Datum: 11.09.2012 | Rubrik: Spenden
Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise ungebrochen. Pro Jahr gehen alleine rund zwei Milliarden Euro für humanitäre Projekte an über 620.000 gemeinnützige Vereine und mehr als 15.000 Stiftungen. Die Wohltätigkeit in der Weihnachtszeit unterstützt das Finanzamt kräftig. Ausgaben zur Förderung mildtätiger, kirchlicher, religiöser und gemeinnütziger Zwecke lassen sich über hohe Beträge als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, jetzt sogar bei Spenden ins EU-Ausland. Je höher das Einkommen, umso mehr Spenden wirken sich steuerlich aus. Der Sonderausgabenabzug ist pro Jahr mit einheitlich 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte festgelegt. Für Selbstständige gibt es noch einen alternativen Höchstbetrag: Sie können auch 0,4 Prozent der Summe ihrer Umsätze und gezahlten Löhne absetzen. In allen Fällen sind natürlich maximal die gezahlten Beträge abziehbar.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat zur Verwendung der verbindlichen Muster für eine Spendenbescheinigung (offizielle Bezeichnung: Zuwendungsbestätigung) in einem neuen Schreiben jetzt Stellung genommen und die Vorgaben umfassend aktualisiert (Az. IV C 4 - S 2223/07/0018 :005). Der neue amtliche Vordruck ist grundsätzlich ab sofort zu nutzen. Es wird seitens der Finanzverwaltung aber nicht beanstandet, wenn bis zum 31. Dezember 2012 die bisherigen alten Muster für Zuwendungsbestätigungen verwendet werden.

Das BMF-Schreiben geht insbesondere auf die Vorgaben bei Sachspenden ein, als Sonderausgaben lassen sich nämlich nicht nur Geldspenden absetzen. Damit das eigene Finanzamt zufrieden ist, sollten die Wohltäter bei Sachspenden insbesondere folgende vier Aspekte beachten:
  • Grundsatz: Die Zuwendungsbestätigung muss genaue Angaben über den zugewendeten Gegenstand enthalten - z.B. Alter, Zustand, historischer Kaufpreis, usw.

  • Entnahme: Stammt eine Sachspende aus dem Betriebsvermögen, wird sie grundsätzlich mit dem Teilwert (= aktuelle Wiederbeschaffungskosten) zuzüglich Umsatzsteuer angesetzt.

  • Private Sachspende: In diesem Regelfall ist der sog. gemeine Wert (= Brutto-Marktpreis im Zeitpunkt der Zuwendung) des gespendeten Wirtschaftsguts maßgebend. Das gilt aber nur, wenn ein alternativ auch möglicher fiktiver Verkauf im Zeitpunkt der Spende keine Besteuerung auslösen würde. Denkbar ist dies etwa beim Verkauf von Immobilien oder anderen Wirtschaftsgütern wie Gold innerhalb der Spekulationsfrist (1 - 10 Jahre). Dann sind die fortgeführten Anschaffungskosten als Wert der Zuwendung wesentlich. Die fortgeführten Anschaffungskosten sind der historische Kaufpreis abzüglich der Absetzung für Abnutzung bis zum Spendentag.

  • Auslandsspende: Bei Zuwendungen an in der EU ansässige Empfänger sind besondere Formularen nötig. Für den Nachweis der steuerbegünstigten Geld- oder Sachspende können Finanzämter nämlich Belege verlangen, die ihnen für die Beurteilung der Frage notwendig erscheinen, ob die Voraussetzungen für die Abziehbarkeit der Ausgaben erfüllt sind. Das betrifft insbesondere die Feststellung, ob der ausländische Zuwendungsempfänger die gesetzlichen Voraussetzungen für den inländischen Sonderausgabenabzug erfüllen und ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen. Diesen Nachweis hat der deutsche Spender gegenüber dem für ihn zuständigen Finanzamt durch Vorlage geeigneter Belege im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung zu erbringen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 234 | Seite: 164 von 234
« zurück 161 162 163 164 165 166 167 » weiter
Fr., 24. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... 95 % der Mitglieder die Fachkompetenz der Lohnsteuerhilfeverein-Berater für sehr hoch eingeschätzen!
 

Social Bookmarks