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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Umzug in größere Wohnung ist zulässig...

Datum: 02.08.2012 | Rubrik: Doppelte Haushaltsführung
Zu den Werbungskosten gehören auch notwendige Mehraufwendungen, die einem Arbeitnehmer wegen einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung entstehen, und zwar unabhängig davon, aus welchen Gründen die doppelte Haushaltsführung beibehalten wird. Eine doppelte Haushaltsführung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes, in dem er einen eigenen Hausstand unterhält, beschäftigt ist und auch dort wohnt. Neben Miete und Nebenkosten, Familienheimfahrten, Mehraufwendungen für die Verpflegung für die ersten drei Monate können auch am Beschäftigungsort Einrichtungsgegenstände abgesetzt werden.

Dabei sind nach dem Urteil vom Finanzgericht Berlin-Brandenburg die Kosten für die Einrichtung einer neuen Wohnung am Beschäftigungsort auch dann beruflich veranlasst, wenn der Umzug aufgrund der Kündigung des Mietverhältnisses betreffend die bisher im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung genutzte Wohnung durch den Vermieter erforderlich wurde und sich der Arbeitnehmer nun eine größere neue Wohnung sucht.. Dies gilt - abgesehen von Missbrauchsfällen - auch dann, wenn er gegen die Kündigung des Mietverhältnisses möglicherweise erfolgreich zivilrechtlich hätte vorgehen können. Denn als sonstige Kosten einer doppelten Haushaltsführung sind die Aufwendungen für die in der Wohnung am Beschäftigungsort benötigten und nicht auf andere Weise zu beschaffenden Einrichtungsgegenstände berücksichtigungsfähig, betonten die Richter (Az. 9 K 9079/08).

Entgegen der Ansicht des Finanzamts kann ein Arbeitnehmer die Aufwendungen für die Einrichtung einer Zwei-Zimmer-Wohnung dem Grunde nach als Werbungskosten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung steuermindernd geltend machen, auch wenn er zuvor nur eine Ein-Zimmer-Wohnung hatte. Da es auf die Gründe für die Beibehaltung einer doppelten Haushaltsführung nicht ankommt und diese sogar vor liegt, wenn der Familienwohnsitz aus privaten Gründen bewusst vom Beschäftigungsort wegverlegt wird, kommt es auch nicht darauf an, aus welchen Gründen der Wohnungstauch erfolgt. Eine Einschränkung ergibt sich nur, indem die Wohnung nicht größer als 60 Quadratmeter sein darf.

Dabei sind als sonstige Kosten einer doppelten Haushaltsführung die Aufwendungen für die in der Wohnung am Beschäftigungsort benötigten Einrichtungsgegenstände (Gardinen, Lampen, Möbel, Geschirr etc.) berücksichtigungsfähig, sofern sie nicht auf andere Weise (etwa durch Mitnahme aus dem vorhandenen Hausrat) zu beschaffen sind. Fernseher, Schlafsofa und Kaffeeautomat sind hingegen privat mitveranlasst und nicht absetzbar.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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