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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Keine Zahlung an den Fiskus bei Brotspenden...

Datum: 30.07.2012 | Rubrik: Umsatzsteuer
Ein Bäcker wollte Gutes tun und lieferte umsonst altes Brot und trockene Backwaren an die lokale Tafel. Das Finanzamt besteuerte diese Sachspende, was bundesweit in den vergangenen Tagen für große Aufregung gesorgt hatte. Nun hat das Bundesfinanzministerium diese Anwendung Praxis mit einer eleganten Lösung gestoppt. Hintergrund: Kostenlos abgegebene Backwaren werden als Sachspenden bewertet, die grundsätzlich der Umsatzsteuer unterliegen und damit auch Gaben an gemeinnützige Tafeln, die bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgen. In Deutschland gibt es derzeit knapp tausend solcher Tafeln, die etwa 1,5 Millionen mittellose Menschen versorgen, darunter auch viele Kinder, Jugendliche und Rentner. Im Alltag wurde dies bei der Umsatzsteuer in Bezug auf Lebensmittel mit begrenzter Haltbarkeit nicht angewendet.

Beim Bäcker aus Sachsen war das anders. Hier prüfte der Fiskus die Spendenbescheinigungen der Tafeln die Beamten forderten ihn auf, rückwirkend Umsatzsteuern zu entrichten. Hätte er hingegen die Backwaren weggeworfen, dann müsste der Unternehmer nichts zahlen, was viele Beobachter absurd fanden. Das Finanzamt belohnt also ein in den Müll kippen von noch guten Lebensmitteln.

Mit einer pragmatischen und steuerneutralen Entscheidung des Bundesfinanzministeriums kann ein Bäcker aber leben. Die Lösung. Der Wert von gespendeten Backwaren ist zwar weiterhin steuerpflichtig. Da der Wert jedoch auf null Euro gesetzt wird, wenn deren Haltbarkeit abläuft, fällt in der Praxis keine Umsatzsteuer an. Damit kann die um sich greifende Verunsicherung rasch beendet werden, sonst hätten wohl viele Bäckereien, Metzger, Gemüsehändler und Supermärkte ihre Spenden von Brot, Obst, Gemüse sowie Fleisch- und Wurstwaren an Tafeln eingestellt. Dabei achten die Tafeln darauf, dass die gespendeten Lebensmittel verteilt werden, wenn die Mindesthaltbarkeit noch nicht abgelaufen ist.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks begrüßten die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums zur Umsatzsteuer-Befreiung von Lebensmittelspenden an Tafeln, nachdem am Wochenende 21/22. Juli bekannt geworden war, dass die Finanzverwaltung nun einlenkt Nach ihrer Ansicht war es weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass in der Praxis einige Finanzämter gegenüber Bäckereien erhebliche steuerliche Nachforderungen geltend gemacht hatten, wenn Sachspenden an Tafeln gegeben wurden. Laut Zentralverband ist der Wert solcher Spenden in der Tat Null und insofern darf in der Praxis auch keine Umsatzsteuer anfallen, selbst wenn Lebensmittelspenden grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig sind.

Der Bund der Steuerzahler begrüßt das Einlenken der Finanzverwaltung im Streit um Brötchenspenden ebenfalls.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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