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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Elektronische Lohnsteuerkarte kommt erst 2013...

Datum: 27.07.2012 | Rubrik: Elektronischer Lohnsteuerabzug
Am Start des Übergangs vom papiergebundenen Verfahren zum neuen elektronischen Verfahren ELStAM (Elektronische LohnSteuer AbzugsMerkmale) am 1. Januar 2013 soll festgehalten werden. Das ergibt sich aus einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums. Allerdings soll für das anstehende Jahr 2013 zunächst eine gestreckte Einführung gelten. Aus Sicht des Fiskus wird daher nicht beanstandet, wenn der Arbeitgeber erst im Laufe von 2013 seine Abrechnungsprozesse umstellt. Mit der Verlängerung der Frist will die Finanzverwaltung einen reibungslosen Umstieg in das neue Verfahren gewährleisten und besonders berücksichtigt, dass Arbeitgeber ihre Software und ihre betrieblichen Abläufe an das neue Verfahren anpassen müssen.

Die konkrete Ausgestaltung der Einführungsphase soll dann im Herbst - nach Ablauf der Sommerferien - bekannt gegeben werden, indem die Finanzverwaltung rechtzeitig über weitere Details informieren wird. Durch die zukünftige Anwendung der ELStAM wird das Lohnsteuerabzugsverfahren für alle Beteiligten vereinfachen - so die Hoffnung. Insgesamt sind über 40 Millionen Arbeitnehmer und mehr als 2 Millionen Arbeitgeber von der Umstellung betroffen. Sobald Arbeitgeber das elektronische Verfahren nutzen, können sie die von der Finanzverwaltung bereitgestellten ELStAM ihrer Belegschaft - z.B. die Steuerklasse und Freibeträge - abrufen. Steuerlich wichtige Änderungen werden dann nach ihrer Eintragung im Melderegister (z.B. Heirat, Geburt eines Kindes, Kirchenein- oder Kirchenaustritt) automatisch beim Lohnsteuerabzug des Arbeitnehmers berücksichtigt.

Ursprünglich sollte die elektronische Lohnsteuerkarte schon zum 1. Januar 2012 eingeführt werden. Deswegen galt die eigentlich schon abgeschaffte bunte Lohnsteuerkarte aus Karton 2010 für das laufende Jahr noch weiter. Der Starttermin hatte sich aufgrund unerwarteter technischer Schwierigkeiten auf den 1. Januar 2013 verschoben. Die Lohnsteuerkarte 2010 sowie eine vom Finanzamt ausgestellte Ersatzbescheinigung 2011 und die darauf eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale blieben weiterhin gültig und die dort enthaltenen Daten sind der Berechnung der Lohnsteuer im Jahr 2012 zugrunde zu legen - theoretisch auch noch 2013, wenn der Arbeitgeber nicht pünktlich an Neujahr umstellt.

Derzeit suchen viele Arbeitnehmer die Informations- und Annahmestellen in den Finanzämtern auf, um sich über die Lohnsteuerabzugsmerkmale zu erkundigen oder sich diese zur Vorlage bei Ihnen vom Finanzamt bescheinigen zu lassen. In vielen Fällen ist der Gang zum Finanzamt unnötig. Er kostet die Beschäftigten Zeit und führt gleichzeitig zu deutlichen Mehrbelastungen bei den Finanzbeamten und aufgrund der terminlichen Verschiebung ist das ohnehin nicht notwendig. Denn wenn sich die auf der Lohnsteuerkarte 2010 eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale des Arbeitnehmers in 2012 nicht ändern, müssen Arbeitnehmer und -geber nichts Weiteres veranlassen und die dem Betrieb vorliegenden Lohnsteuerabzugsmerkmale weiter. Der Arbeitgeber darf die Lohnsteuerkarte 2010 im Übergangszeitraum bis 2013 nicht vernichten und hat sie bei Kündigung oder sonstiger Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Vorlage bei der neuen Firma auszuhändigen.

Hinweis: Legt der Arbeitnehmer das Mitteilungsschreiben „Information über die erstmals elektronisch gespeicherten Daten für den Lohnsteuerabzug (Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale)“ oder dem Ausdruck des Finanzamts mit den ab dem 1.1.2012 gespeicherten elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen vor, sind allein die darin ausgewiesenen Daten für den Lohnsteuerabzug maßgebend. Dieser vereinfachte Nachweis besteht auch, wenn der Arbeitnehmer 2012 einen neuen Job aufnimmt. Falls die Angaben in dem Mitteilungsschreiben nicht stimmen, kann der Arbeitnehmer beim Finanzamt eine Änderung beantragen, dann fertigen die Beamten einen Ausdruck der ab 2012 gültigen ELStAM aus.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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