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Archiv - Steuertipps 2012

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2012 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Kosten für einen Hundesitter können absetzbar sein...

Datum: 06.07.2012 | Rubrik: Haushaltsnahe Dienstleistung
Das Finanzgericht Münster hat in einem am 2. Juli 2012 veröffentlichten Urteil (Az. 14 K 2289/11 E) entschieden, dass die Kosten für einen „Dogsitter“ jedenfalls dann nicht als haushaltsnahe Dienstleistungen bei der Einkommensteuer absetzbar sind, wenn die Hunde außerhalb der Wohnung und des Gartens des Steuerpflichtigen betreut werden, auch wenn es sich bei der Tätigkeit des „Dogsitters“ grundsätzlich um eine haushaltsnahe Dienstleistung handelt.

Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Mann zwei Hunde, für die er regelmäßig einen Betreuungsservice in Anspruch nimmt. Die Hunde wurden vom sog. Hundesitter abgeholt und auch wieder ihm zurück gebracht. Eine Betreuung der Tiere seiner Wohnung oder in dessen Garten fand nicht statt. Die hierfür angefallenen Aufwendungen in Höhe von bis zu knapp 5.000 Euro im Jahrmachte er als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend. Das Finanzamt lehnte die Anerkennung ab.

Zu Recht, wie das Finanzgericht jetzt entschieden hat. Zwar handelt es sich bei der Tätigkeit dieses Dogsitters grundsätzlich um eine haushaltsnahe Dienstleistung im Sinne des Paragraf 35a Einkommensteuergesetz. Die Aufwendungen wären als begünstigt, denn das Gesetz erfasst hauswirtschaftliche Tätigkeiten, die üblicherweise zur Versorgung der Familie in einem Privathaushalt erbracht werden. Dazu gehörten vor allem Kochen, Wäschepflege, Einkauf von Verbrauchsgütern, Reinigung und Pflege der Räume sowie des Gartens, Versorgung und Betreuung von Kindern und kranken Haushaltsangehörigen. Aber auch Leistungen, die für die Versorgung und Betreuung eines in den eigenen oder angemieteten Haushalt aufgenommenen Hundes erbracht werden, sind demnach grundsätzlich haushaltsnah, denn Tätigkeiten wie Füttern, Fellpflege und das Ausführen des Hundes werden vom Hundebesitzer oder sonstigen Haushaltsangehörigen erledigt. Die Gewährung der Steuerermäßigung (20 Prozent der Kosten) scheitere im Urteilsfall jedoch daran, dass die konkreten Dienstleistungen nicht – wie das Gesetz verlange – im Haushalt des Hundebesitzers erbracht worden waren.

Hinweis: Zwar hatte das Finanzgericht Münster nicht darüber zu entscheiden, ob Aufwendungen für einen Dogsitter, der Tiere in Haus und Garten des Besitzers versorgt, pflegt und betreut, anzuerkennen sind. Über diese Frage haben die Richter auch nicht entschieden. Allerdings lassen die Urteilsgründe erahnen, dass ein entsprechendes Verfahren wohl zugunsten des Steuerpflichtigen ausgegangen wäre, betonte das Gericht.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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